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Protonenpumpeninhibitoren und Alendronat: Knochendichtewirkung reduziert!

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Beim Thema Frakturen als unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW) sollte man einen Blick auf eine offene Kohortenstudie aus Dänemark werfen. Die Autoren überprüften bei 38.088 Patienten, wie sich die Einnahme von Protonenpumpen-Inhibitoren (PPIs) auf die Wirksamkeit von neu verordnetem Alendronat auswirkte. Bei einer mittleren Nachverfolgungszeit von 3,5 Jahren ergab sich bei Personen, die (bei perfekter Compliance) Alendronat ohne PPIs bekamen, eine Verminderung des Frakturrisikos um 39%. Bei Einnahme von PPIs betrug die Reduktion nur 19%. Zwar „nur“ eine Beobachtungsstudie mit möglichen Verzerrungen, aber mit vielen Patienten und konsistente Ergebnisse mit ähnlichen UAW-Ergebnissen aus anderen Untersuchungen liegen vor.

Abrahamsen B, et al. Proton pump inhibitor use and the antifracture efficacy of alendronate. Arch Intern Med 2011; 171: 998–1004

Foto: fotolia/Patricia Hofmeester


(Stand: 15.03.2012)

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