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Kußmaul-Zeichen (paradoxer Anstieg des Jugularvenendrucks mit der Einatmung) – auf Video

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Adolf Kußmaul (1822–1902) war Professor der Medizin an den Universitäten Heidelberg, Erlangen, Freiburg und Straßburg. Unter dem Kußmaul-Zeichen versteht man die Dehnung der Jugularvenen ausgelöst durch den paradoxen Anstieg des Jugularvenendrucks mit der Einatmung.

Normalerweise führt ein inspiratorisch verminderter intrathorakaler Druck zu einem Anstieg des venösen Rückstroms zum rechten Herzen und zu einem reduzierten Jugularvenendruck – bei verringerter Füllung des rechten Ventrikels hingegen füllen sich die Jugularvenen.

Ursachen können z.B. eine konstriktive Perikarditis oder eine Trikuspidalstenose sein.

Mansoor AM, Karlapudi SP. Kussmaul’s Sign. N Engl J Med 2015; 372: e3

Publikation und Video frei unter www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMicm1310957

Abbildung: fotolia/mixov


(Stand: 19.01.2016)

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