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Infektionen bei zurückkehrenden Touristen – womit Sie (auch in der hausärztlichen Praxis) rechnen müssen

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Die Abbildung zeigt die Infektionen (2008–2012), die 32.136 erkrankte Touristen aus einem Netzwerk europäischer Länder ihren Ärzten präsentierten. Obwohl nichts revolutionär Neues, zeigen diese Zahlen, womit man auch in der hausärztlichen Praxis rechnen muss. Die geplante Fortführung der Datenerhebung in 5-Jahres-Abständen signalisiert die künftigen Veränderungen: Vorausgesagt ist u.a. die (in Einzelfällen bereits eingetretene) Wiederkehr der autochthonen Malaria und des Dengue-Fiebers nach Europa – verursacht durch den Klimawandel und höhere Durchschnittstemperaturen.

Schlagenhauf P, Weld L, Goorhuis A, et al. Travel-associated infection presenting in Europe (2008–12): an analysis of EuroTravNet longitudinal, surveillance data, and evaluation of the effect of the pre-travel consultation. Lancet Infect Dis 2015; 15: 55–64

Abbildungen:

Abbildung Top diagnoses in all ill travellers presenting to EuroTravNet clinics (N = 32.136) in 2008–12 [Schlagenhauf et al. 2015]. Colours: red bars are febrile illness, purple bars are gstrointestinal tract illness, light blue bars are dermatological illness, and dark blue bars are infection attributable to more than one syndromic category. Travel reasons: B = business; I = immigration; M/V = missionary/volunteer; T = tourism; VFR = visiting friends and relatives. Exposure regions: SSA = sub-Saharan Africa; SEA = southeast Asia; SCA = southcentral Asia; SA = South America; EU = Europe; NA = north Africa


(Stand: 19.01.2016)

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