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Angeborene Zehenfehlbildung – mit einem Federstrich „beseitigt“

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Die Syndaktylie ist eine gar nicht so seltene, angeborene Fehlbildung, die sich durch eine Verwachsung bzw. Nichttrennung von Finger- oder Zehengliedern manifestiert. In Abbildung 1 sieht man, wie zweite und dritte Zehe an beiden Füßen einer 41-jährigen Frau zusammengewachsen sind.

Die meisten Patienten werden durch die Anatomie zwar kaum behindert, schämen sich aber, wenn z.B. im Schwimmbad die Blicke neugieriger Zeitgenossen auf die betroffene Extremität fällt.

Was tun? Eine operative Korrektur ist – wie alle chirurgischen Eingriffe – mit einem überschaubaren, aber doch vorhandenen Risiko verbunden. Londoner Orthopäden hatten da eine zündende Idee: Für wenig Geld und Aufwand tätowierten Sie die zusammengewachsenen Zehen der Patientin an der Trennungslinie. Das Ergebnis lässt sich sehen (Abb. 2)

Abbildungen:

Abbildung 1 Füße der 41-jährigen Patientin vor …

Abbildung 2 … und nach der „Behandlung“ [Nash et al. 2016]


(Stand: 23.01.2017)

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