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CME-Fragebogen

DOI: 10.1055/s-2005-872587

CME-Fragebogen

Fragen 1. Welcher der unten aufgeführten Sätze gehört nicht zu den Regeln der Stimuluskontrolle? A B C D E Beantwortung jetzt auch online möglich unter cme.thieme.de CME Fragebogen C Nur die erste Aussage ist richtig. D Nur die zweite Aussage ist richtig. E Keine der beiden Aussagen ist richtig. FreyerT, Riemann D. Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen (Z Allg Med 2005; 81: 445–459) 462 Fortbildung CME Fragebogen Benutzen Sie das Bett nur zum Schlafen. Schlafen Sie nicht tagsüber. Stehen Sie morgens konsequent zur selben Zeit auf. Wenn Sie nicht einschlafen können, dann stehen Sie auf. Treiben Sie vor dem Schlafengehen so viel Sport, dass Sie ganz müde werden. 7. Der Einsatz welches Medikaments beim Jet-lag ist durch eine Meta-Analyse gesichert? A B C D E Benzodiazepin-Präparate Zolpidem Melatonin Baldrian Trimipramin 2. Welche der folgenden Aussagen zur medikamentösen Therapie der Insomnien trifft nicht zu? A Die Gabe eines sedierenden Antidepressivums zur Insomnie-Behandlung sollte in der Regel deutlich niedriger dosiert erfolgen als es in der Depressions-Behandlung notwendig wäre. B Vergleicht man die klinische Wirksamkeit in der Insomnie-Behandlung von Benzodiazepinen und Zopiclon/Zolpidem, so findet man eine deutliche Überlegenheit der klassischen Benzodiazepine. C Neuroleptika sollten in der Insomnie-Behandlung sehr vorsichtig eingesetzt werden, da es nach Neuroleptika-Gabe zur Entwicklung von sog. Spätdyskinesien kommen kann. D Unter der Behandlung mit L-Tryptophan trat das sog. EosinophilieMangelsyndrom als schwerwiegende Nebenwirkung gehäuft auf. E Es gibt wissenschaftliche Hinweise dafür, dass Baldrian-Präparate einer Plazebo-Gabe überlegen sind und objektiv messbare Schlafparameter verbessern. 8. Welche der folgenden Situationen stellt keine unmittelbare Indikation zur polysomnographischen Untersuchung in einem Schlaflabor dar? A 19-jährige Patientin mit ausgeprägter Tagesmüdigkeit und ungewollten Einschlafattacken ohne Hinweis auf internistische/neurologische Ursachen. B 51-jährige Patientin mit Missempfindungen und Bewegungsdrang in beiden Beinen, ausschließlich abends und nachts auftretend, Besserung durch Aufstehen und Bewegung. C 42-jähriger Patient mit bekanntem obstruktivem Schlafapnö-Syndrom und persistierender Tagesmüdigkeit trotz cPAPMaskenbehandlung mit guter nächtlicher Anpassung. D 64-jährige Patientin mit chronischen Ein- und Durchschlafstörungen, bisherige mehrwöchige Behandlungsversuche mit Amitriptylin und Zolpidem sowie Durchführung verhaltenstherapeutischer Maßnahmen blieben ohne Erfolg. E 53-jähriger Patient mit Tagesmüdigkeit, Hypertonie und Übergewicht. Durch die Ehefrau wird Schnarchen und unregelmäßige nächtliche Atmung berichtet, eine ambulante Polygraphie ergab grenzwertige Befunde. 3. Wieviel Prozent der Patienten in Hausarztpraxen in Deutschland leiden unter insomnischen Beschwerden sowie daraus resultierenden Störungen der Tagesbefindlichkeit? A 0, 1% B 5% C 20 % D 50 % E 80 % 4. Welche Antwortkombination ist richtig? Bei Verdacht auf Vorliegen eines Restless-Legs-Syndrom ist eine polysomnographische Untersuchung dringend indiziert weil mittels polysomnographischer Untersuchung eine klinisch relevante nächtliche Beinbewegungsstörung relativ sicher ausgeschlossen werden kann. A B C D E Beide Aussagen und die Verknüpfung sind richtig. Beide Aussagen sind richtig, die Verknüpfung ist falsch. Nur die erste Aussage ist richtig. Nur die zweite Aussage ist richtig. Keine der beiden Aussagen ist richtig. 9. Welche der unten aufgeführten Substanzen können Schlafstörungen auslösen? 1. Ciprofloxacin 2. L-Thyroxin 3. Metoprolol 4. Koffein 5. Furosemid A B C D E Nur Antwort 1 ist richtig. Nur Antworten 1 und 3 sind richtig. Nur Antworten 2, 3 und 4 sind richtig. Nur Antworten 2, 4 und 5 sind richtig. Alle Antworten sind richtig. 5. Welche der Aussagen bezüglich schlafhygienischer Maßnahmen trifft nicht zu? A Schwere Mahlzeiten am Abend sollten vermieden werden. B Alkohol kann zu erheblichen Durchschlafstörungen führen. C Mangelnde körperliche Aktivität wirkt sich ungünstig auf den Nachtschlaf aus. D Kaffeekonsum nach dem Mittagessen sollte vermieden werden. E Eine Dokumentation der nächtlichen Wachzeiten durch Kontrolle der Uhrzeit ist eine sinnvolle therapeutische Maßnahme. 6. Unter der medikamentösen Behandlung einer Insomnie mit sedierenden Antidepressiva sollten regelmäßige EKG-Kontrollen erfolgen weil bei Gabe von sedierenden Antidepressiva häufig mit Toleranz- und Abhängigkeitsentwicklungen zu rechnen ist. A Beide Aussagen und die Verknüpfung sind richtig. B Beide Aussagen sind richtig, die Verknüpfung ist falsch. 10. Im Rahmen psychiatrischer Erkrankungen können folgende objektiv messbaren Veränderungen des Schlafs gefunden werden: 1. Störung der Schlafkontinuität 2. Tiefschlafreduktion 3. REM-Schlaf-Enthemmung A B C D E Nur Antwort 1 ist richtig. Nur Antworten 1 und 2 sind richtig. Nur Antworten 1 und 3 sind richtig. Nur Antworten 2 und 3 sind richtig. Antworten 1, 2 und 3 sind richtig.


(Stand: 10.10.2005)

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