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Dr. Lothar Beyer-Preis und Posterpreise verliehen

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Im Rahmen des DEGAM-Jahreskongresses wurde diesmal wieder der Deutsche Forschungspreis für Allgemeinmedizin – Dr. Lothar Beyer-Preis – verliehen. Die Preisvergabe wurde ermöglicht durch eine Stiftung der Familie Beyer an das Deutsche Institut für Allgemeinmedizin e.V. Unterstützt wird die Preisvergabe durch die DEGAM und den Deutschen Ärzte-Verlag.

In diesem Jahr wurden zum Ausschreibungsthema „Spezifisch hausärztliche Versorgungsaufgaben“ 24 zum Teil exzellente Arbeiten vorgelegt. Nach einem intensiven Peer Review und der Abstimmung unter den zwölf, von der Mitgliederversammlung der DEGAM bestellten Juroren, konnten folgende Preise vergeben werden: Der erste Preis (dotiert mit je 7.500 Euro) wird zu gleichen Teilen der Arbeitsgruppe von Dr. Tobias Freund (Heidelberg – für das Projekt „Entwicklung und Evaluation eines Programms zur intensivierten hausärztlichen Betreuung multimorbider Patienten (PraCMan)“ sowie der Arbeitsgruppe von Prof. Jean-François Chenot (Greifswald/Göttingen – für das Projekt „Orale Antikoagulation in der Hausarztpraxis“) zuerkannt. Einen dritten Preis (3.000 Euro) erhält die Gruppe von Frau Dipl. Kulturwiss. Sarah Kürwitz (Marburg – für das Projekt „OptRisk: Optimierung der Risikoberatung durch Darstellung der Veränderbarkeit der individuellen ereignisfreien Lebenszeit“). Den Förderpreis (3.000 Euro) erhält Herr Christian Gersch, Arzt, aus Gießen für das Projekt „Internetbasierte Kommunikation zwischen Arzt und Patient“. Zwei weitere Bewerbungen um den Förderpreis werden als besondere Leistungen vom Preiskomitee anerkannt: das Projekt von Dr. Dorothea Dehnen (Essen-Duisburg, „Welche Rolle spielen genetisch bedingte Variationen des CYP-Stoffwechsels?“) und die Dissertation von Dr. Beate Müller (Frankfurt, „Patientensicherheitskultur in der Hausarztpraxis“).

Darüber hinaus wurden auf dem Jahreskongress die drei besten Poster ausgezeichnet. Der erste Preis in Höhe von 1.500 Euro ging diesmal an die Arbeitsgruppe von Jacqueline Verena Michel (Maastricht), Verena Leve, PD Dr. Horst Christian Vollmar, Prof. Stefan Wilm und Dr. Michael Pentzek (alle Düsseldorf) mit dem Thema „Fahrtauglichkeit bei Demenz: Ideen zum Vorgehen in der Hausarzt-Praxis“. Den zweiten Preis, dotiert mit 1.000 Euro, bekamen Kristine Jahnke (Greifswald), Marcel Stephan Kremer (Göttingen), Carsten Oliver Schmidt (Greifswald), Prof. Michael M. Kochen (ehemals Göttingen) sowie Prof. Jean-François Chenot (Greifswald), die ein Poster zum Thema „Expositionen und Einstellungen von Medizinstudierenden zu Pharmawerbung“ präsentierten. Der dritte Preis in Höhe von 500 Euro wurde an Femke Böhmer, Dr. Christin Löffler, Anne Hornung, Prof. Andreas Podbielski, Prof. Hermann Lang und Prof. Attila Altiner (alle Rostock) verliehen. Ihr Thema: „Unsicherheiten bei der Verordnung von Antibiotika an der Schnittstelle zwischen Zahnmedizin und Allgemeinmedizin – eine qualitative Studie“.

Stifter der Dotation sind zu gleichen Teilen der Deutsche Ärzte-Verlag und die DEGAM.


(Stand: 14.10.2013)

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