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Parteien stimmen mit den DEGAM-Zukunftspositionen weitgehend überein

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Bereits im Vorfeld der Bundestagswahl hatte die DEGAM den Bundestagsfraktionen sowie zwei weiteren Parteien insgesamt acht ausgewählte Zukunftspositionen als sogenannte Wahlprüfsteine vorgelegt. Die CDU, Bündnis 90/Die Grünen, DIE LINKE und die Piratenpartei haben in dem von der DEGAM vorgegebenem Schema geantwortet. Die FDP hat die Fragen in einem Fließtext kommentiert. SPD und die Alternative für Deutschland (AfD) haben keine Stellungnahme abgegeben.

Die größte Zustimmung unter den Parteien erfährt Zukunftsposition 4: „Die hausärztliche Versorgung benötigt stabile und förderliche Rahmenbedingungen.“ Bei der CDU heißt es dazu beispielsweise: „Die Union hat die Hausarztverträge kontinuierlich gestärkt, da sie eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung nicht nur in Ballungszentren, sondern auch in ländlichen Regionen gewährleisten möchte.“ Im Großen und Ganzen stimmen alle Parteien den Positionen „teilweise“, „ziemlich“ oder „sehr“ zu, wenngleich es auch durchaus unterschiedliche Ansichten gibt. Während Piraten, Grüne und Linke in der hausärztlichen Versorgung den Schutz vor zu viel und falscher Medizin (Position 8) sehen, stimmt die CDU dieser Aussage nur teilweise zu. Die Grünen hingegen finden „eher nicht“, dass Allgemeinmedizin einen Ort biete, der soziale Ungleichheit reduziert (Position 12). Auch das Medizinstudium (Position 16) wird durchgehend als wichtig erachtet, bei der Linken heißt es: „DIE LINKE befürwortet eine höhere Gewichtung der sprechenden Medizin sowie der Allgemeinmedizin auch in der Ausbildung.“ Die FDP versteht den Hausarzt als ersten Ansprechpartner in gesundheitlichen Fragen: „Deshalb spielen die Hausärzte bei der medizinischen Versorgung eines großen Teils der Bevölkerung eine zentrale, koordinierende Rolle.“

Eine Übersicht mit allen Bewertungen der Parteien findet sich auf der Homepage www.degam.de im Bereich der Sektion Versorgungsaufgaben.


(Stand: 14.10.2013)

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