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Klinische Präsentation kardiovaskulärer Erkrankungen – Unterschiede zwischen Frauen und Männern immer noch erheblich

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Britische Autoren gingen kürzlich der Frage nach, welche Unterschiede es in der initialen Präsentation kardiovaskulärer Erkrankungen zwischen Frauen und Männern gibt.

Die Abbildung zeigt zwölf Krankheiten, eingeteilt nach dem Alter in 10-Jahresgruppen; sie basiert auf einer Kohorte von nicht weniger als 1.937.360 erwachsenen Personen (hausärztliche, Krankenhaus- und Registerdaten)!

Die hazard ratios (dargestellt als kleine Vierecke), die sich rechts von der vertikalen Linie befinden zeigen an, dass Männer deutlich häufiger betroffen sind. An den 95%-Konfidenzintervallen kann man ablesen, dass die große Mehrzahl der Unterschiede statistisch signifikant ist. Frauenlastig sind demzufolge also „nur“ Subarachnoidalblutungen; bei TIAs (Transiente ischämische Attacken) nähern sich die „Kurven“ beider Geschlechter an.

Die Arbeit aus Circulation ist frei verfügbar unter circ.ahajournals.org/content/132/14/1320.long.

George J, Rapsomaniki E, Pujades-Rodriguez M, et al. How does cardiovascular disease first present in women and men? Incidence of 12 cardiovascular diseases in a contemporary cohort of 1,937,360 people. Circulation 2015; 132: 1320–8

Abbildungen:

Abbildung Hazard ratios for men in comparison with women for initial presentation of 12 cardiovascular diseases by baseline age group among a population of 1.93 million adults. CHD indicates coronary heart disease; CI: confidence interval; HR: hazard ratio; NOS: not otherwise specified; SCD: sudden cardiac death [George et al. 2015]


(Stand: 16.10.2017)

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