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Pneumonie: Sauerstoffsättigung 92% zeigt erhöhte Morbidität und Mortalität an

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Die ambulant erworbene Pneumonie zählt zu den häufigen, kostspieligen und für bestimmte Menschen gefährlichen Infektionserkrankungen (alleine in den USA erkranken vier Millionen Patienten, von denen rund eine Million stationär eingewiesen wird).

Wie kann man am besten erkennen, wie gefährdet ein Patient mit Pneumonie ist? In der Literatur findet man eine Vielzahl von Algorithmen aus klinischen Daten und Laborwerten, die im hausärztlichen Alltag nur schwer anzuwenden sind. Eine kanadische Kohortenstudie mit fast 3.000 Patienten (Durchschnittsalter 52 Jahre, 47% Frauen) konnte jetzt zeigen, dass eine Sauerstoffsättigung unter 92% mit deutlich erhöhter Morbidität und Mortalität einhergeht.

Ich nehme an, dass viele von Ihnen batteriebetriebene Pulsoximeter in der Praxis bzw. im Notfallkoffer vorhalten. Der Einsatz bei Patienten mit klinischem Verdacht auf Pneumonie könnte sich – im wahrsten Sinne des Wortes – lohnen.

Majumdar SR et al.: Oxygen Saturations Less than 92% Are Associated with Major Adverse Events in Outpatients with Pneumonia: A Population-Based Cohort Study. Clin Infect Dis 2011; 52: 325–331

Foto: fotolia/DoctorKan


(Stand: 15.11.2011)

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