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Ergänzung der Betäubungsmittelverordnung erleichtert Versorgung Schwerkranker

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Die Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung ist am 18. Mai ergänzt worden. Hospize und Einrichtungen der spezialisierten, ambulanten Palliativversorgung dürfen ab sofort Notfallvorräte an Betäubungsmitteln anlegen, um in Akutsituationen ohne Verzögerung zu handeln. Betäubungsmittel, die „nicht mehr benötigt werden aber weiterverwendungsfähig sind“, müssen nicht mehr verworfen werden – sie können jetzt einem anderen Patienten der betreffenden Institution (Alten- und Pflegeheim, Hospiz oder Einrichtung der ambulanten spezialisierten Palliativversorgung) verschrieben oder in den Notfallvorrat dieser Institutionen überführt werden. Alternativ ist auch die Rückgabe an die jeweils versorgende Apotheke zur Weiterverwendung möglich.

Zuletzt: Cannabishaltige Fertigprodukte können – erstmals in Deutschland – verschrieben werden (nach Zulassung durch das BfArM).

Die Änderungen im Wortlaut können unter

www.buzer.de/gesetz/9721/index.htm nachgesehen werden.

Foto: fotolia/Klaus Eppele


(Stand: 15.11.2011)

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