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Jahreskongress in Düsseldorf begeistert: Klanglich wie inhaltlich …

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Die wissenschaftliche Allgemeinmedizin ist im Aufwind – das wurde besonders beim jährlichen Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin deutlich. Die 51. Auflage machte hier keine Ausnahme: 820 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie insgesamt 340 eingereichte Abstracts auf dem Düsseldorfer Kongress zeigen die starke wissenschaftliche Aktivität und das hohe Engagement. Und auch das Rahmenprogramm überzeugte mit neuen Ansätzen und innovativen Ideen, bspw. der kontinuierlichen musikalischen Umrahmung des Programms, Ruheräumen als Rückzugsorte oder der rege genutzten Kinderbetreuung.

Besonders erfreulich war der Zuspruch des allgemeinmedizinischen Nachwuchses. 120 Studierende und 80 Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung sorgten für Zufriedenheit bei den Veranstaltern: „Wir freuen uns über das große Interesse. Mit unserem abwechslungsreichen Programm scheinen wir den Nerv des Nachwuchses ebenso wie den unserer interessierten erfahrenen Kolleginnen und Kollegen zu treffen“, zeigte sich DEGAM-Präsidentin Prof. Erika Baum erfreut. Gleichzeitig zeugte das Programm von einem beachtlichen wissenschaftlichen Niveau, wie Kongresspräsident Prof. Stefan Wilm erklärte: „Es sind viele Forschungsresultate vorgestellt worden, die unmittelbar die Versorgung verändern werden. Beeindruckend sind neben den Ergebnissen auch die neuen Präsentationsformen wie beispielsweise Pecha Kucha (20 Bilder oder Folien werden für je 20 Sekunden eingeblendet) gewesen. Und wir freuen uns über die internationale Ausrichtung des Kongresses – es kamen Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 17 Ländern sowie viele Forschende aus der Gastuniversität des Jahres, Maastricht in den Niederlanden.“

Um die besonderen wissenschaftlichen Leistungen zu honorieren, hat die DEGAM auch dieses Jahr wieder drei Posterpreise vergeben. Den 1. Posterpreis erhielt die Arbeitsgruppe von Lisa Schlender (Witten) zum Thema „Ist Metformin immer noch die beste Option bei der Behandlung von älteren Typ-2-Diabetikern? Eine systematische Übersichtsarbeit“. Der 2. Posterpreis wurde an die Arbeitsgruppe um Jan Hendrik Oltrogge (Hamburg) mit dem Thema „Vollerhebung von Versorgungsdaten der primärärztlichen Versorgung einer Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge“ vergeben. Über den 3. Posterpreis konnte sich Verena Tobert (Kassel) freuen. Sie präsentierte ein Poster zum Thema „Hausärztliches Multitasking“. Der Posterpreis ist mit insgesamt 3000 Euro dotiert und wird zu gleichen Teilen von DEGAM und Deutschem Ärzteverlag getragen.

Der 52. Kongress für Allgemeinmedizin und Familienmedizin findet dann vom 13. bis 15. September 2018 in Innsbruck/Österreich zum Thema „Wissenschaft braucht Hausärzte – Hausärzte brauchen Wissenschaft“ statt. Lassen wir uns überraschen, welche Programmhighlights uns am Fuße der Nordkette erwarten. Weitere Informationen hierzu unter www.degam-kongress.de sowie unter www.degam.de.

Abbildungen:

Die Eröffnungsveranstaltung des Kongresses


(Stand: 15.11.2017)

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