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Allgemeinmedizin im Wandel?

DOI: 10.3238/zfa.2010.0450

Ein Vergleich zweier Befragungen von Medizinstudenten über den Berufswunsch Allgemeinmedizin

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Veronika Rufer, Justus Welke, Ulrich Schwantes, Kyra Beuermann

Einleitung: Deutschland droht ein Mangel an Hausärzten. Über verschiedene Ansätze wird versucht, das Fach Allgemeinmedizin zu stärken. Eine Befragung von Studierenden vor und nach dem Blockpraktikum Allgemeinmedizin an der Charité Berlin soll dessen Auswirkungen auf das Ansehen des Faches und den Wunsch nach allgemeinmedizinischer Weiterbildung erhellen. Diese Einschätzungen werden mit denen einer Studie des Jahres 1988 verglichen.

Methoden: Alle im Jahre 2008 am Blockpraktikum teilnehmenden Medizinstudierenden (n = 275) wurden schriftlich befragt.

Ergebnisse: Die Rücklaufquote betrug 61 %. Die Niederlassungsbereitschaft ist gesunken, ebenso die Zahl derjenigen, die eine Weiterbildung zum Allgemeinarzt beabsichtigen. Die Verdienstmöglichkeiten und das Prestige werden als mittelmäßig eingeschätzt; die Karrieremöglichkeiten als gering. Als Grund für den Berufswunsch Allgemeinarzt wird u. a. das Interesse am Gesamtgebiet Humanmedizin angegeben.

Schlussfolgerungen: Das Fach Allgemeinmedizin stellt sich als anspruchsvolle Disziplin dar, die jedoch nach Einschätzung der befragten Studierenden kaum Karrierechancen bietet. Das Ansehen des Faches bei den Studierenden ist gestiegen; dennoch beabsichtigen weniger Studierende als im Jahr 1988 Allgemeinarzt zu werden.

Schlüsselwörter: Allgemeinmedizin, Ansehen, Berufsziele, Medizinstudenten, Befragung

Einleitung

Die hausärztliche Versorgung in Deutschland wird durch die von der Gesundheitsministerkonferenz eingesetzte Projektgruppe [1] als beginnend kritisch angesehen.

Die Zahl der Hausärzte (dazu werden hier die Fachärzte für Innere und Allgemeinmedizin, die Fachärzte für Allgemeinmedizin und die hausärztlich tätigen Internisten gezählt) hat von 1996–2005 um 3,5 % abgenommen [2]. Für rund 20 % der 395 kassenärztlichen Planungsbereiche in Deutschland zeichnet sich eine hausärztliche Unterversorgung ab [2]; zum anderen besteht ein nicht bedarfsgerechtes Verhältnis zwischen den fachärztlichen Disziplinen zulasten der allgemeinmedizinischen Versorgung [1].

Der Bedarf an Allgemeinärzten steigt jedoch aufgrund der Erhöhung der Lebenserwartung [3] und der damit verbundenen Verschiebung des Krankheitsspektrums zu den typischen Alterserkrankungen [1]. Als weitere Ursache für den erhöhten Bedarf an Allgemeinärzten wird das gesteigerte Gesundheitsbewusstsein breiter Bevölkerungsanteile und die damit einhergehende gesteigerte Nachfrage an Gesundheitsleistungen genannt [4].

Um den Anteil der Allgemeinärzte an der ärztlichen Versorgung zu erhöhen bzw. die hausärztliche Versorgung sicherzustellen, wird sowohl auf universitärer als auch auf politischer Ebene versucht, Anreize für die Aus- und Weiterbildung zum Allgemeinarzt zu schaffen.

So beteiligen sich seit 1999 Spitzenverbände der Krankenkassen und in geringem Maße auch private Krankenkassen an der Finanzierung zur „Förderung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin“, die eine monatliche finanzielle Unterstützung der Weiterbildungsassistenten von bis zu 3500 € im ambulanten Bereich und 1020 € bzw. 1750 € im stationären Bereich vorsieht [5].

Die Weiterbildungszeit zum Facharzt für Allgemeinmedizin wurde denen anderer Fachrichtungen angepasst und somit weitgehend gleichgestellt.

Auf universitärer Ebene wurde das Fach Allgemeinmedizin in die klinische Phase des Medizinstudiums integriert [6].

Über verschiedene Ansätze wird also versucht das Fach Allgemeinmedizin zu stärken.

Vor dem Hintergrund der abnehmenden Zahl der Allgemeinärzte wurde bereits im Jahr 1988 von Dold [7] eine Umfrage unter Medizinstudenten in Freiburg durchgeführt, die unter anderem das Ansehen des Faches und den Wunsch zur hausärztlichen Weiterbildung untersuchte. Das Fach Allgemeinmedizin war in der Umfrage von Dold [7] bei der Frage nach der angestrebten Fachrichtung das am häufigsten genannte, obwohl das Ansehen des Faches eher mittelmäßig eingestuft wurde. Als Gründe für den Berufswunsch Allgemeinarzt wurden in der Umfrage von Dold [7] überwiegend das Interesse am Gesamtgebiet Humanmedizin und der Wunsch im ländlichen Raum eine Praxis zu eröffnen genannt. Laut Dold [7] ließ sich in der Zeit von 1980–1991 ein kontinuierlicher Rückgang des Anteiles der Fachärzte für Allgemeinmedizin an der Gesamtzahl der Ärzte verzeichnen. Als mögliche Ursachen wurden von Dold [7] unter anderem die finanzielle und rechtliche Gleichstellung des Praktischen Arztes und des Allgemeinarztes und die unzulängliche Berücksichtigung der Allgemeinmedizin an den Hochschulen als eigenes Fach vermutet.

Zentrale Frage der vorliegenden Arbeit ist, ob bei den Medizinstudierenden ein Wandel der Einstellungen zum Fach und zum Berufswunsch Allgemeinmedizin besteht und ob das nunmehr curricular verankerte Blockpraktikum Allgemeinmedizin diesbezüglich Veränderungen bewirkt.

Methoden

Die Umfrage richtete sich an Studierende des Regelstudiengangs Humanmedizin der Charité-Universitätsmedizin Berlin, die sich im Sommersemester 2008 im sechsten klinischen Semester befanden. Die Studierenden wurden vor und nach dem einwöchigen Blockpraktikum Allgemeinmedizin mittels eines standardisierten, anonymisierten Fragebogens schriftlich befragt.

Nach Angaben zu Alter, Geschlecht und zu allgemeinen Berufsvorstellungen konzentrierten sich die weiteren Fragen auf das Fach Allgemeinmedizin. Hier wurden die Einschätzungen der Studierenden in Bezug auf das Ansehen des Fachs, die Verdienst- und Karrieremöglichkeiten und die fachlichen Anforderungen erfragt. Weiterhin wurde nach der angestrebten Fachrichtung, der Absicht ein PJ-Tertial in einer allgemeinmedizinischen Praxis zu absolvieren und den etwaigen Gründen für den Berufswunsch Allgemeinarzt gefragt.

Der zweite Fragenbogen war ähnlich aufgebaut, beinhaltete aber zusätzlich noch Fragen zu dem in den hausärztlichen Lehrpraxen absolvierten Blockpraktikum.

Die Einschätzungen der Studierenden wurden mittels einer fünfstufigen Ratingskala (sehr hoch bis sehr gering) gemessen.

Die Angaben zu dem angestrebten Arbeitsbereich, dem Ansehen des Faches Allgemeinmedizin und den Gründen für den Berufswunsch Allgemeinmedizin wurden mit denen der Studie von Dold [7] aus dem Jahr 1988 verglichen.

Die Umfrage von Dold [7] richtete sich – ebenfalls mittels eines standardisierten, anonymisierten Fragebogens – an Medizinstudierende im klinischen Abschnitt an der Universität Freiburg, die das Pflichtpraktikum „Kursus zur Einführung in Fragen der allgemeinmedizinischen Praxis“ absolviert hatten und vor dem Praktischen Jahr standen.

Auch der Fragebogen von Dold [7] gliederte sich in einen allgemeinen Teil, der nach Alter, Geschlecht und allgemeinen Berufsvorstellungen fragte, und in einen speziellen Teil, der die angestrebte Fachrichtung, das Ansehen des Faches Allgemeinmedizin in der Öffentlichkeit, das Wissen um die Weiterbildungszeiten und die Gründe für den Berufswunsch Allgemeinmedizin eruierte. Die damalige Stichprobe umfasste 167 beantwortete Fragebögen; dies entsprach einer Rücklaufquote von 66,8 %. Das Geschlechterverhältnis betrug 59 % Männer und 41 % Frauen. Die Stichprobengröße und die Rücklaufquote sind mit der heutigen Studie vergleichbar.

Die Analyse der Daten erfolgte mit dem Statistikprogramm SPSS. Die Daten vor und nach dem Blockpraktikum wurden mit einem nicht-parametrischen Test für verbundene Stichproben (Wilcoxon-Test), der Vergleich der Ergebnisse von Dold [7] aus dem Jahr 1988 mit den aktuellen Ergebnissen mit einem Z-Test für unverbundene Stichproben [8] analysiert.

Ergebnisse

An dem Blockpraktikum nahmen 275 Studierende teil, die Rücklaufquote der Fragebögen betrug 61 %; somit umfasst die Stichprobe 168 Studierende. Das Geschlechterverhältnis betrug 29 % Männer zu 71 % Frauen; dies entspricht in etwa dem Geschlechterverhältnis der am Blockpraktikum teilnehmenden Studierenden.

Bezüglich der angestrebten Art der Berufsausübung äußerten vor dem Blockpraktikum 53,9 % der Studierenden, dass sie dauerhaft in einem Krankenhaus arbeiten möchten, 29,8 % streben eine Niederlassung an. 10 % der Studierenden haben noch keine konkreten Berufsvorstellungen. Nur wenige Studierende (2,4 %) möchten im öffentlichen Gesundheitswesen arbeiten, 9,5 % der Studierenden streben eine forschende und 12,5 % eine lehrende Tätigkeit an. Mehrfachnennungen waren möglich.

Das Blockpraktikum änderte die gewünschte Art der Berufsausübung nicht signifikant.

Vergleicht man nun die Ergebnisse der Befragung nach dem Blockpraktikum mit denen von Dold [7], muss man feststellen, dass sich die damalige Situation bezüglich der Niederlassungsbereitschaft und des Arbeitens in einem Krankenhaus nahezu reziprok darstellt. Damals beabsichtigten 58,1 % der Studierenden sich niederzulassen und 30,5 % der Studierenden wollten in einem Krankenhaus arbeiten. Die Ergebnisse sind hoch signifikant (siehe Abbildung 1).

Auch zu den angestrebten Fachrichtungen gibt es im Vergleich von damals zu heute signifikante Ergebnisse.

In der aktuellen Umfrage gaben 13,4 % der Studierenden mit bereits vorhandenem Berufswunsch an, eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin zumindest in Betracht zu ziehen. In der historischen Umfrage waren es 27,6 % der Studierenden, die eine hausärztliche Tätigkeit anstrebten (p 0,001).

Das Fach Allgemeinmedizin stand zum damaligen Zeitpunkt an erster Stelle der Nennungen, heute steht es an fünfter Stelle hinter der Inneren Medizin, Pädiatrie, Chirurgie und der Neurologie (siehe Abbildung 2).

Das Ansehen des Arztes für Allgemeinmedizin in der Öffentlichkeit wird in der aktuellen Umfrage als deutlich höher eingeschätzt: Im Jahr 1988 gaben rund ein Drittel (32,3 %) der Studierenden an, dass das Fach Allgemeinmedizin in der Öffentlichkeit ein sehr großes bis großes Ansehen genieße, im Jahr 2008 waren es knapp über die Hälfte (52,5 %) der Studierenden (p 0,001) (siehe Abbildung 3).

Während 14,89 % der Studierenden dem Fach Allgemeinmedizin vor dem Blockpraktikum ein großes bis sehr großes Ansehen entgegenbrachten, stieg dieser Anteil nach dem Praktikum auf 25 % (p = 0,03). Das Ansehen des Fachs Allgemeinmedizin innerhalb der Ärzteschaft wird von dem überwiegenden Teil der Studierenden jedoch als gering bis sehr gering erachtet (86 %); dies änderte sich durch das Blockpraktikum im Wesentlichen nicht.

Auch die Karrieremöglichkeiten des niedergelassenen Hausarztes werden seitens der Studierenden als eher mittel- (ca. 31,5 %) bis geringgradig (ca. 55 %) eingestuft; das Blockpraktikum Allgemeinmedizin vermochte hier keine wesentlichen Änderungen zu bewirken.

Sowohl vor als auch nach dem Blockpraktikum Allgemeinmedizin schätzt die Mehrheit der Studierenden die Verdienstmöglichkeiten eines Facharztes für Allgemeinmedizin mittelmäßig (46 % der Studierenden vor dem Praktikum und 48 % nach dem Praktikum) bis gering bzw. sehr gering (43 % der Studierenden vor dem Praktikum bzw. 42 % nach dem Praktikum) ein.

Die fachlichen Anforderungen wurden demgegenüber als eher hoch bis sehr hoch eingestuft (65 %); dies steigerte sich noch leicht im Verlauf des Blockpraktikums.

Insgesamt beabsichtigen 7,1 % der Studierenden vor dem Praktikum bzw. 6,5 % der Studierenden nach dem Praktikum ein PJ-Tertial in einer allgemeinmedizinischen Praxis zu absolvieren (nicht signifikant).

Die Frage nach den Beweggründen für eine Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin wurde sowohl im Jahr 1988 als auch im Jahr 2008 hauptsächlich mit „Interesse am Gesamtgebiet Humanmedizin“ beantwortet. Im Jahr 1988 wollten 37,5 % der Studierenden, die eine Weiterbildung zum Allgemeinarzt in Betracht ziehen, eine Praxis im ländlichen Raum eröffnen, 2008 waren es nur noch 11,11 % (p = 0,0024).

Insgesamt wurde das Blockpraktikum überwiegend positiv bewertet, der größte Teil der Studierenden empfand die Zeit in der Lehrarztpraxis als interessant und lehrreich.

Diskussion

Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigen, dass das Berufsziel „ärztliche Niederlassung in der Praxis“ im Vergleich zum Jahr 1988 generell weniger von den Studierenden angestrebt wird. Das Ergebnis ist hoch signifikant. Auch zeigen die Ergebnisse der vorliegenden Studie, dass die Bereitschaft den Beruf des Allgemeinarztes zu ergreifen im Vergleich zum Jahr 1988 deutlich abgenommen hat.

Die Stichprobengrößen der aktuell im Jahr 2008 im Ballungszentrum Berlin durchgeführten Studie und der damaligen Studie aus dem Jahr 1988 in Freiburg [7] sind nahezu identisch, dennoch ist die Vergleichbarkeit der Studien durch die unterschiedliche Sozialisation und unterschiedliche berufliche Möglichkeiten der Studierenden sicherlich eingeschränkt. Die schriftliche Befragung wurde gewählt, um eine größtmögliche Vergleichbarkeit mit der Studie aus dem Jahr 1988 herzustellen; die unkontrollierte Datenerhebung wurde dabei in Kauf genommen. Diese Studie erhebt keinen Anspruch auf Repräsentativität dennoch zeigt sie Tendenzen auf.

Als Gründe für die derzeit mangelnde Bereitschaft, den Hausarztberuf zu ergreifen, werden in der Literatur unter anderem steigende Bürokratie, Angst vor finanziellen Risiken bei Niederlassung, hohe Arbeitsbelastung, geringes Ansehen, geringeres Einkommen im Vergleich zu anderen Facharztrichtungen und Probleme in der Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin genannt [9–16]. Der Hausarzt steht an neunter Stelle in der Einkommensstatistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Auf den vorderen Plätzen liegen die Radiologen, die fachärztlich tätigen Internisten, Augenärzte, Orthopäden, Urologen, Chirurgen, Gynäkologen und die Pädiater [17]. Die überwiegende Mehrheit der hier befragten Studierenden schätzt das Einkommen eines Hausarztes als gering bis mittelmäßig ein; demgegenüber stehen die durch die Studierenden gleichzeitig als hoch empfundenen fachlichen Anforderungen des Fachgebiets Allgemeinmedizin.

Die Karrieremöglichkeiten des Hausarztes werden von den derzeitigen Studierenden eher als mittelmäßig bis gering eingeschätzt, das Blockpraktikum Allgemeinmedizin vermochte hier keine wesentlichen Änderungen zu bewirken.

Das Ansehen des Faches innerhalb der Ärzteschaft wird von den Studierenden überwiegend sogar als gering bis sehr gering erachtet. Dies könnte ein weiterer Grund sein, warum der Großteil der hier befragten Studierenden andere Facharztrichtungen bevorzugt.

Fraglich bleibt jedoch, inwieweit die hier angegeben Berufsabsichten tatsächlich umgesetzt werden. Es ist davon auszugehen, dass bei einigen Studierenden ein Wechsel der Berufsziele und der Fachrichtung im Verlauf des Studiums und des späteren Stellenprofils erfolgt.

Die Einschätzung des Ansehens des Fachs Allgemeinmedizin in der Öffentlichkeit wird als sehr groß bis groß eingeschätzt und erfuhr im Laufe des mehrheitlich positiv erlebten Blockpraktikums eine Steigerung. Ebenso ist eine Ansehenssteigerung während der letzten 20 Jahre erkennbar. Dies könnte sowohl auf universitäre Implementierung des Faches und die Erhöhung der Weiterbildungszeit als auch auf die durch die Politik durchgeführten Maßnahmen wie die Einführung der hausarztzentrierten Versorgung zurückgeführt werden.

Um das Fach Allgemeinmedizin weiter in das Bewusstsein der Studierenden zu rücken, könnten bereits in früheren Semestern allgemeinmedizinische Lehrveranstaltungen angeboten werden; ggf. ist auch eine längere und / oder studiumsbegleitende Praktikumszeit sinnvoll.

Damit die an der Allgemeinmedizin interessierten jungen Ärzte nicht aufgrund stellenpolitischer und finanzieller Gründen in andere Fachrichtungen abwandern, sollte die Weiterbildung im Fach Allgemeinmedizin weiterhin finanziell gefördert und die Möglichkeit einer reibungslosen Weiterbildungszeit z. B. in Form von Weiterbildungsverbünden ermöglicht werden.

Interessenkonflikte: keine angegeben.

Korrespondenzadresse:

Kyra Beuermann

Charité-Universitätsmedizin Berlin

Campus Charité Mitte

Institut für Allgemeinmedizin

Charitéplatz 1

10117 Berlin

E-Mail: kyra.beuermann@charite.de

Literatur

1. GMK. Qualifizierung für das Gebiet der Allgemeinmedizin: Bericht der aufgrund des Beschlusses der 76. Gesundheitsministerkonferenz am 02. / 03. Juli 2003 in Chemnitz eingesetzten Projektgruppe (accessed February 20, 2008, at www.gmkonline.de/_beschluesse/Protokoll_78-GMK_Top91_Allgemeinmedizin_Bericht.pdf)

2. Klose J, Rehbein I, Uhlemann T. Ärzteatlas. Daten zur Versorgungsdichte von Vertragsärzten, Wissenschaftliches Institut der AOK: Bonn, 2007

3. Schach E, Schwartz FW, Kerek-Bodden HE. Die Evas-Studie (Eine Erhebung über die ambulante medizinische Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland). Köln: Deutscher Ärzte Verlag, 1989

4. Hillen B. Institutionenethik und Tugendethos – Der Sozialstaat in aktuellen Konzepten der Wirtschaftsethik und in der katholischen Sozialehre. Bonn: Borengässer, 2005

5. Vereinbarung zur Förderung der Allgemeinmedizin in der ambulanten und stationären Versorgung vom 22.12.2009 (accessed April 21, 2010 at www.kbv.de/rechtsquellen/ 2606.html)

6. Approbationsordnung für Ärzte 2002, Bundesgesetzblatt (BGBL) 2002, I, Nr. 44, S. 2405

7. Dold KC. Berufswunsch Allgemeinmedizin, Analyse einer Umfrage unter Medizinstudenten im Klinischen Studienabschnitt. Inaugural-Dissertation. Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau, 1991

8. Kirkwood BR, Sterne JAC. Essential Medical Statistics. 2ed. Oxford: Blackwell Science LTD, 2003

9. Reeg J, Herrmann M, Lichte T. Das Inititativprogramm „Allgemeinmedizin“ der Gesundheitsministerkonferenz der Länder. Bundesgesundheitsbl-Gesundheitsforsch-Gesundheitsschutz 2006, 49: 364–369

10. Weickhardt B, Spicher B, Hänsgen K-D. Berufswünsche der Kandidaten für Humanmedizin – beeinflussen die unterschiedlichen Zukunftsvorstellungen der Teilnehmer die Art der Vorbereitung und das Testergebnis? In: Hänsgen K-D, Spicher B. Eignungstest für das Medizinstudium in der Schweiz. Bericht 11 Fribourg: Zentrum für Testentwicklung, 2005 (accessed April 21, 2008 at www.unifr.ch/ztd/ems/berichte/befragung05beruf.pdf)

11. Sönnichsen AC, Donner-Banzhoff N, Baum E. Motiv, Berufsziele und Hoffnungen von Studienanfängern im Fach Medizin. Z Allg Med 2005; 81: 222–225

12. Klewer J, Bergmann A, Gothe H, Kugler J. Allgemeinärztliche Tätigkeit: Für Medizinstudierende uninteressant? Gesundheitswesen 2004; 66: 228

13. Buddeberger-Fischer B. Dem Hausarztschwund auf der Spur; VSAO Journal ASMAC Nr. 1, Januar 2007 (accessed October 20, 2008, at www.begam.ch/pdf-Dateien/HA_MangVSAOJou07–1.ch.pdf)

14. Hausärzte und keine Nachwuchs-Ursachen aus erster Hand, Bericht zum Podiumsanlass des Dachverbandes der Schweizer Ärztewerke med-swiss.net. 30. August 2007, Universitätsspital Zürich (accessed November 20, 2008, at www.med-swiss.net/07Podiums artikel.pdf)

15. Korzilius H. Hausärztemangel in Deutschland: Die große Landflucht. Dtsch Ärztbl 2008; 105: 373–374

16. Schmidt M. Das Trauerspiel um die Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin – persönliche Bestandsaufnahme aus der Sicht eines Weiterbildungsassistenten. Z Allg Med 2008; 84: 10–13

17. Statistik der KBV. Honorar je Arzt und Arztzahlanteil 2006 – gesamtes Bundesgebiet (accessed January 12, 2008, at daris.kbv.de/daris.asp)

Abbildungen:

Abbildung 1 Vergleich des angestrebten Arbeitsbereiches der Studierenden der Jahre 1988 und 2008.

Abbildung 2 Vergleich der angestrebten Fachrichtungen der Studierenden aus den Jahren 1988 und 2008, die bereits eine konkrete Vorstellung über ihre künftige Fachrichtung haben.

Abbildung 2 Vergleich der angestrebten Fachrichtungen der Studierenden aus den Jahren 1988 und 2008, die bereits eine konkrete Vorstellung über ihre künftige Fachrichtung haben.

 

1 Charité-Universitätsmedizin Berlin, Institut für Allgemeinmedizin

Peer reviewed article eingereicht: 15.10.2009, akzeptiert: 27.06.2010

DOI 10.3238/zfa.2010.0450


(Stand: 27.12.2010)

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