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Pädiatrische Notfälle in der Praxis

DOI: 10.1055/s-2007-970153

Pädiatrische Notfälle in der Praxis

70 CME CME Fortbildung Pädiatrische Notfälle in der Praxis Paediatric Emergencies in Practice R. Storch Zusammenfassung & Pädiatrische Notfälle, insbesondere in der präklinischen Phase, sind auch für den erfahrenen Arzt eine ernstzunehmende Herausforderung. Nach einer Einführung in die allgemeine Logistik der Notfallbehandlung wird in diesem Beitrag auf die Besonderheiten im Kindesalter eingegangen. Anhand von ausgewählten Notfällen werden exemplarisch detaillierte Behandlungsmöglichkeiten dargestellt. Die oft sehr spezi?schen therapeutischen Maßnahmen erhellen gleichzeitig die allgemeine Strategie beim Umgang mit Notfallsituationen. Zum Schluss werden Hinweise zur „pädiatrischen Ergänzung“ eines Notfallsets gegeben. Logistische Vorbemerkungen & „Vorbereitet sein, ist die halbe Miete“ Notfallsituationen kann man am besten im Team meistern. Nichts ist frustrierender, als wenn ein Notfall unvermittelt in eine frequentierte Praxis hereinbricht. Nicht selten korrespondiert ein Notfall mit einer Großwetterlage, bei dem der Krankenstand erhöht, die erfahrene Arzthelferin ausgefallen und der Praxisinhaber selbst indisponiert ist. Alle Informationen zur Wahl des Medikamentes, noch dazu in altersabhängiger Dosierung, sind nur dann effektiv, wenn sie schnell kognitiv abrufbar und die erforderlichen Gerätschaften in Zugriffnähe sind. Ein Rollwagen mit Schubladen, auf dem sowohl Medikamente als auch Gerätschaften und Instrumente übersichtliche aufbewahrt werden, ist sehr hilfreich. Unter Stress kann die Ermittlung der alterabhängigen Dosierung ein Alptraum sein. Aus diesem Grund sollte ein Ablaufschema in regelmäßigem „Trockentraining“ vorgebahnt und mit dem Praxisteam durchgespielt werden. Ein vorbereiteter Spritzenplan ist dabei von unschätzbarem Wert. Aufgezogene Spritzen sind unbedingt zu beschriften, um Verwechslungen zu vermeiden. Bei lebensbedrohlichen Fällen (z. B. Epiglottitis, Anaphylaxie) sind sofort der Notarztwagen (NAW) anzufordern und Kollegen (im Ärztehaus) zu verständigen. Die Einbeziehung von Kollegen potenziert die fachliche Kompetenz und stützt mental. In einem Ärztehaus bieten sich regelmäßige Weiterbildungsveranstaltungen in der Notfallmedizin an. Nicht zu vergessen sind die Erfahrungen einer häu?g assoziierten Apotheke. Die Pharmazeuten können p?anzliche Produkte (z. B. Beeren) identi?zieren und damit eine gezielte Frage an die Gift-Notruf-Zentrale (z. B. 030/19240 für Berlin) ermöglichen. Übrigens ist die Ingestion einer einzigen Beere aller in Mitteleuropa wachsenden P?anzen auch für den Säugling ungefährlich ( Abb. 1). Um einen Notfall schnell und sicher behandeln zu können, ist es essenziell, gut vorbereitet zu sein: Die notwendigen Geräte sollten griffbereit, ein Ablaufschema eingeübt und ein Spritzenplan vorbereitet sein. Ggf. muss sofort ein Notarzt angefordert werden. Bibliogra?e DOI 10.1055/s-2007-970153 Z Allg Med 2007; 83: 70–83 © Georg Thieme Verlag KG Stuttgart · New York · ISSN 1433-6251 Korrespondenzadresse Dr. med. R. Storch Facharzt für Kinderheilkunde und Jugend medizin Potsdamer Chaussee 80 · 14 129 Berlin storch.rene@gmx.de Abb. 1 Vorbereitet sein, ist die halbe „Miete“! Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 CME Fortbildung CME 71 Physiologische Besonderheiten im Kindesalter In der Regel können sich Kinder in Notfallsituationen nicht verbal artikulieren. Hergang bzw. Anamneseerhebung sind nur über – häu?g panisch reagierende – Bezugspersonen möglich. Deshalb gilt es, bei allem Respekt vor der bedrohlichen Situation, Ruhe und Sicherheit auszustrahlen (was nicht immer gelingt!). Mit kurzen gezielten Fragen (seit wann, wodurch und unter welchen Umständen kam es zu welchen Symptomen?) muss man sich eine Diagnose erarbeiten. Schnelles Reagieren ist bei Kindern unabdingbar, da die Zeitschiene rascher abläuft und Dekompensationen rapider eintreten. Vorteilhaft ist allerdings, dass sich Kinder bei suf?zienter Therapie schneller stabilisieren. Ein weiterer Vorteil ist das Fehlen von Polymorbidität. Oft ereignen sich Notfälle bei Kindern aus völliger Gesundheit. Auch bei der Prävalenz besteht eine deutliche Alterabhängigkeit. So sind z. B. Infarkte oder Apoplexe im Kindesalter fast ausgeschlossen. Hingegen sind respiratorische Notfälle (ca. 10 % aller pädiatrischen Notfälle) und zerebrale Konvulsionen (bis zu 35 %) im Vergleich zum Erwachsenen bedeutend häu?ger ( Abb. 2). Abb. 2 Physiologische Besonderheiten im Kindesalter Häu?ge Notfälle im Kindesalter sind respiratorische Notfälle und zerebrale Konvulsionen. Altersabhängigkeit Da die Konfektionierungsgröße vom Pharmaka primär vom Erwachsenenstandard ausgeht, ist man auf eine Fraktionierung der Erwachsenendosis angewiesen. Trotz z. T. erheblicher Unterschiede in den Verteilungsräumen (Lebensalter, Fettanteil) kann die Körpermasse als praktikable Berechnungsgrundlage einer kindgerechten Arzneimitteldosierung genutzt werden. Ab dem 12. Lebensjahr kann man von einer „pharmakologischen Adoleszenz“ sprechen. Vier einprägsame Alter/Gewichts-Korrelationen sind bei der Dosis?ndung hilfreich ( Tab. 1). Zur Beurteilung der Herz-Kreislauf-Situation bei Kindern sind z. T. andere Kriterien mit unterschiedlicher Gewichtung im Vergleich zum Erwachsenen heranzuziehen. Das Blutdruckmessen, insbesondere bei kleinen Kindern, kann sehr zeitraubend und fehlerbehaftet sein. Ein tastbarer Puls, am sichersten im Bereich der A. femoralis, ist ein Hinweis auf noch ausreichende Kreislaufverhältnisse (ca.50 mm Hg systolisch). Weitere Kreislaufkriterien sind das Hautkolorit (blass-grau, marmoriert, fakultativ zyanotisch) und die Rekapillarisierungszeit nach Nagelkompression. Über die Altersbezogenheit von Herz- und Atemfrequenz sollte man sich einen groben Überblick verschaffen. Dabei sind Tachykardien (auch über 120/min), oft Ausdruck auf?ammender Gegenregulationen, weniger gravierend als die gefürchteten Bradykardien als Zeichen erlöschender Herz-Kreislauf-Funktionen. Die Medikamentendosen werden meist auf Basis des Erwachsenenstandards anhand der Körpermasse des Kindes berechnet. Ein tastbarer Puls ist bei Kindern ein Hinweis auf noch ausreichende Kreislaufverhältnisse. Herz- und Atemfrequenz sind je nach Alter unterschiedlich. Tab. 1 Altersabhängigkeit Alter 1 6 9 12 • Puls = RR - syst. > 50 mm Hg Kg 10 20 30 40 Herz 120 100 90 90 Atmung 30 25 16 16 • 12. Lebensjahr = pharmakologische Adoleszenz Notfallsituationen & Anhand von 5 Notfallsituationen (Croup-Syndrom, Epiglottitis, Asthmaanfall, anaphylaktischer Schock und zerebrale Krampfanfälle) werden zunächst Pathomechanismen und differenzialdiagnostische Erwägungen und anschließend therapeutische Vorgehensweisen im Detail beschrieben. Es darf ausdrücklich und wiederholt darauf hingewiesen werden, dass Arzneimitteldosierungen im Zuge des wissenschaftlichen Fortschritts Änderungen unterliegen Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 72 CME Anhand von Beipackzetteln bzw. im Internet müssen sich Ärzte stets über aktuelle Dosisrichtlinien informieren. CME Fortbildung können. Deshalb ist jeder Kollege verp?ichtet, sich anhand des Beipackzettels bzw. im Internet über aktuelle Dosisrichtlinien auf dem Laufenden zu halten. Epiglottitis und Pseudokrupp im Vergleich Pathomechanismus Bei beiden Krankheitsbildern handelt es sich um eine Schleimhautschwellung, allerdings in unterschiedlichen anatomischen Regionen und durch unterschiedliche Erreger ausgelöst. Sie führen zu einer Stenosierung im Bereich der oberen Atemwege. Aus diesem Grunde sind bronchiodilatatorische ß-Mimetika vollkommen wirkungslos. Während die Epiglottitis eine supraglottische Stenose am Kehlkopfeingang verursacht, kommt es beim Pseudokrupp zu einer infraglottischen Verengung, die in Höhe des Ringknorpels besonders zum Tragen kommt. Bei Kindern ist hier die engste Stelle der Trachea; sie kann nach erfolgreicher Passage der Stimmritze zum 2. (gravierenderen) Intubationshindernis werden. Bei der Epiglottitis wird infolge einer phlegmonösen Entzündung (vorzugsweise Hib-Erreger) der ?ache Kehldeckel zu einer prall-elastischen Kugel transformiert, die wie ein Kugelventil den Larynxeingang verschließen kann. Dieser Umstand erklärt die charakteristische Körperhaltung und das Verhalten des betroffenen Kindes. Durch Kenntnis des Pathomechanismus wird verständlich, dass durch Rückenlagerung ein akuter Erstickungstod ausgelöst werden kann. Die Epiglottitis, mit ihrer eher stillen Minus-Symptomatik ist als lebensbedrohlich einzuschätzen ( Tab. 2). Bereits während der Einleitung der ersten therapeutischen Maßnahmen ist der NAW anzufordern und umgehend eine klinische Einweisung zu veranlassen. Dann kann das Kind unter Narkose intubiert und hochdosiert mit Claforan behandelt werden. Häu?g kann das Kind bereits nach 48 h extubiert werden. Aufgrund der Impfempfehlungen der STIKO (4 Impfungen gegen Hib innerhalb der ersten 12 Lebensmonate) ist die an sich seltene Epiglottitis weiter zurückgegangen. Der wesentlich häu?ger anzutreffende Pseudokrupp, mit seiner eher lauten (bellender Husten) und umtriebigen Plus-Symptomatik ist in der Regel ambulant beherrschbar. Anhand von 9 ausgewählten differenzialdiagnostischen Kriterien können die Krankheitsbilder eindeutig zugeordnet werden ( Tab. 3). Schluckbeschwerden und Speichel?uss bei der Epiglottitis sind nicht so sehr durch Affektion desWaldeyer´schen Rachenrings, sondern durch Vermeidung einer Vertikalbewegung des hochinfektiösen Larynx bedingt. Tab. 2 Pathologisch- anatomisches Substrat Croup-Syndrom • Infraglott. Stenose Höhe Ringknorpel = engste Stelle bei Kindern • SH-Schwellung Sowohl bei Epiglottitis als auch bei Pseudokrupp führt eine Schleimhautschwellung zur Stenosierung der oberen Atemwege. Während die Epiglottitis eine supraglottische Stenose am Kehlkopfeingang verursacht, kommt es beim Pseudokrupp zu einer infraglottischen Verengung. Bei einer Epiglottitis muss das betroffenen Kind umgehend stationär eingewiesen werden. Der Psudokrupp kann in der Regel ambulant behandelt werden. Epiglottitis • Supraglott. Stenose des Vestibulum laryngis • Kehldeckelphlegmone •„Kugelventil“, Kehldeckel prall, kugelig vergrössert • Erstinfektion mit Hib (Impfungen !) • keine Rezidive • Viren: Para-In?uenza, RS, Adeno • Rezidive ! Tab. 3 Differential-Diagnose Kriterien Alter AZ Fieber Schluckbeschwerden Verhalten Körperhaltung Stimme Husten Speichel?uss Epiglottitis 2.–6. Lebensjahr schwer krank > 39 ?C häu?g konzentriert sitzend, sich nach vorn abstützend kloßig, leise selten, scharf häu?g Croup-Syndrom bis 3. Lebensjahr wenig red. fehlt keine agitiert umtriebig, wechselnd heiser häu?g, bellend fehlend Epiglottitis: Therapie Bei der Epiglottitis gilt: „Noli me tangere!“, d. h. keinerlei Schmerzreize verursachen, um prekäre vagale Re?exmechanismen zu verhindern. Das betroffene Kind nimmt von selbst eine nach vorn gebeugte Schonhaltung ein und sollte keinesfalls von der Bezugsperson getrennt Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 CME Fortbildung CME 73 werden. Die Behandlung der Epiglottitis ist ein Beispiel dafür, wie man einen lebensbedrohlichen Zustand mit relativ einfachen Mitteln so beherrschen kann, dass ein stabiler Transport in die Klinik möglich wird. Sauerstof?nhalation mit vorsichtiger Maskenbeatmung auf dem Schoß der Bezugsperson in nach vorn geneigter Position ist äußerst effektiv! Bei widrigen Umständen (z. B. tiefverschneite unzugängliche Gemeinde im Hochgebirge) bleibt nur noch die Tracheotomie bzw. Koniotomie ( Abb. 3). Abb. 3 Epiglottitis-Therapie Wichtig bei Epiglottitis: Schmerzreize vermeiden! Bis zum Transport in die Klinik emp?ehlt sich die Sauerstof?nhalation mit vorsichtiger Maskenbeatmung auf dem Schoß der Bezugsperson in nach vorn geneigter Position. Pseudokrupp: Therapie Der dramatisch erscheinende Pseudokrupp ist wesentlich leichter zu beherrschen: Durch geeignete Maßnahmen ( Abb. 4) kann das betroffene Kind in wenigen Minuten stabilisiert und bald in häusliche P?ege übergeben werden. Eine Sedierung (z. B. Diazepam Rectiole) kann vielfach vermieden werden, indem man den Kontakt zur Bezugsperson nicht abreißen lässt. Durch Inhalation von Adrenalin (Infecto-Krupp® Inhal ist das einzige inhalierbare Adrenalin) kann über Vasokonstriktion die infraglottische Schleimhautschwellung merklich reduziert werden. Deshalb sollte ein Düsenvernebler (z. B. Pariboy) zur Grundausstattung jeder Praxis gehören (auch zur Ashmatherapie unabdingbar). Zusätzlich wird dem Kind ein Kortikoid (z. B. Rectodelt 100 mg Supp.) rektal verabreicht (ist praktisch einer i.v.-Applikation äquivalent). Übrigens kann bei den Nebennierenrinden-Hormonen (z. B. Solu-Decortin®) die übliche Höchstdosis (z. B. 50 mg) deutlich überschritten werden (z. B. 250 mg bei Kindern im anaphylaktischem Schock), ohne dass mit unerwünschten Wirkungen zu rechnen ist. Diese treten erst nach mehrfacher bzw. Langzeittherapie auf. Abb. 4 Croup-Syndrom-Therapie Bei Pseudokrupp sollte inhalativ Adrenalin verabreicht werden, um die infraglottische Schleimhautschwellung zu reduzieren, sowie ein rektal applizierbares Kortikoid. Pseudokrupp-Anfälle ereignen sich vorzugsweise nachts und neigen zu Rezidiven. Man sollte sich deshalb ausgesprochen viel Zeit nehmen, um den besorgten Eltern Hinweise zur Rezidivprophylaxe zu geben und Rectodelt® Supp. rezeptieren ( Abb. 5). Der meist viral ausgelöste Pseudokrupp wird durch überheizte und trockene Räume manifest. Von Eltern gern verwendete ätherische Öle sind peinlich zu meiden, da sie nicht selten zu unerwünschten Reizungen der Bronchialschleimhaut führen können. Asthma bronchiale Das Asthma bronchiale ist die häu?gste chronische Erkrankung im Kindesalter. Knaben sind häu?ger betroffen ( Abb. 6). Nach den Richtlinien der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) von 2006 sind die inhalierbaren Bronchiodilatatoren (ß-Mimetika) die wichtigsten Medikamente beim akuten Asthmaanfall. In Abhängigkeit von der Schwere des Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 74 CME CME Fortbildung Abb. 5 Croup-Syndrom: Rezidiv-Prophylaxe Abb. 6 Alter) Asthma Bronchiale (Kindes/-Jugend- Die wichtigsten Medikamente bei einem akuten Asthmaanfall sind inhalierbare ß-Mimetika, ergänzt durch hochdosiertes Atrovent . ® Geschehens werden die ß-Mimetika in kürzeren Abständen (nach Wirkung) wiederholt inhaliert und durch zusätzliche Medikamente (z. B. Atropinderivate, Adrenalininhalation) ergänzt. In ausreichend hoher Dosierung ist das Anticholinergikum Ipratropiumbromid (Atrovent®) eine sinnvolle Ergänzung zur Asthmatherapie. In Tab. 4, Tab. 5 und Abb. 7 sind die Kriterien für die Schwere eines Asthmaanfalls und deren therapeutische Konsequenzen aufgeführt. Bei der Anwendung eines Düsenverneblers können die Medikamente kontinuierlich, ?exibel und kombiniert inhaliert werden, als über ein vorgehaltenes Totraumvolumen (Spacer). Tab. 4 Asthma-Anfall (Kinder > 2. Lebensjahr): Symptome schwerer Anfall • kein Sprechen • Arme seitlich abgestützt • > 30/min • > 120/min mittelschwerer Anfall • kein Satz in einem Atemzug • akz. Atemmuskulatur • Atemfrequenz < 30/min • Herzfrequenz < 120/min Tab. 5 Asthma-Anfall: Therapie (GGP 2006) mittelschwer (Spacer) • Salbutamol DA 2–4 Hübe ggf. alle 10 min • O2 3l/min • Rectodelt 100 mg schwer (Vernebler) • Salbutamol DA 2–4 ( ? 10) Hübe ggf. alle 10 min • O2 3 l/min • Rectodelt 100 mg • Atrovent Fertiginhalat 250 mg • Reproterol-Bolus-iv • Adrenalin-Inhalation Abb. 7 Asthma-Anfall: lebensbedrohliche Symptome Anaphylaktische Reaktionen Durch die dramatische Zunahme allergischer Erkrankungen in hochindustrialisierten Ländern ist mit einem Anstieg anaphylaktischer Reaktionen zu rechnen. In Abb. 8 und 9 sind Auslöser, Pathomechanismen und Symptome aufgeführt. Aufgrund eines allergisch-hyperergisch bedingten Arteriolenkollapses sind nicht die verzögert wirksamen H1-Blocker, sondern das sofort ansprechende Adrenalin (z. B. Suprarenin®) initial zu applizieren. So kann man maximal 0,5 ml Suprarenin pur in eine herznahe Hautfalte s.c. injizieren und gegebenenfalls nach 10 min wiederholen. Einen ähnlichen Effekte hat ein – von Allergikern meist mitgeführter – Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 CME Fortbildung CME 75 Abb. 8 Anaphylaxie Abb. 9 Anaphylaxie-Symptome Adrenalinpen. Das wichtigste Medikament ist dann bereits auf den Weg gebracht und man kann sich auf das Legen eines venösen Zugangs konzentrieren. In der Tiefe der Fossa cubiti kann man bei ausreichender Stauung auch bei kleinen Kindern eine respektable Vene ?nden. Volumensubstitution, z. B. mit Ringerlösung, und Sauerstof?nhalation ergänzen die Sofortmaßnahmen. Anschließend setzt man die verzögert wirkenden Pharmaka (z. B. H1-Blocker, Kortikoide) ein. Bei einsetzendem Brochiospasmus sind zusätzlich ß-Mimetika indiziert ( Abb. 10). Abb. 10 Anaphylaxie-Therapie Bei anaphylaktischen Reaktionen sollte sofort wirksames Adrenalin injiziert werden. Alternativ kann ein hochdosiertes Atrovent®. ® ® ® ® ® ® ® Bei bekannten Allergien hat sich eine Notfallapotheke zur Selbstmedikation bewährt ( Abb. 11) Nachteil ist, dass angebrochene Packungen begrenzt haltbar sind und der teure Adrenalinpen nur einmal eingesetzt werden kann. Abb. 11 Notfallapotheke für Allergiker ® ® ® Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 76 CME CME Fortbildung Zerebrale Krampfanfälle Zentrale Konvulsionen treten im Kindesalter häu?g auf. Sie können ein wichtiges Erstsymptom gravierender Erkrankungen sein, die stets stationär abgeklärt werden müssen ( Abb. 12). Erstmaßnahmen sind in Abb. 13 dargestellt. Möglicherweise noch gewohnte Maßnahmen wie Festhalten und Beißkeil sind wegen der Verletzungsgefahr für Patient und Arzt obsolet. Benzodiazepine und Barbiturate sind die Mittel der ersten Wahl. Kortikosteroide reduzieren auf Grund ihrer membranstabilisierenden Wirkung, die Gefahr eines Hirnödems und Antipyretika erhöhen durch Fiebersenkung die Ef?zienz der Antikonvulsiva. Bei tonischen Anfällen sollten initial Barbiturate eingesetzt werden, da Benzodiazepine hier nahezu wirkungslos sind. In 90 % der Fälle kann durch den Einsatz geeigneter Medikamente das Krampfgeschehen beherrscht werden. Bei Therapieresistenz kann nur noch eine Barbiturat-Narkose helfen. Die aufgeführten Antikonvulsiva haben eine atemdepressive Komponente. Deshalb sollten ebenfalls die Voraussetzungen zumindest für eine Maskenbeatmung geschaffen werden. Detaillierte Angaben zum therapeutischen Vorgehen sind in Abb. 14 und 15 nachvollziehbar. Bei Wirkungslosigkeit von Diazepam im tonisch-klonischen Anfall, sollte alternativ Rivotril® herangezogen werden. Abb. 12 Zerebrale Krampfanfälle Maßnahmen wie Festhalten und Beißkeil sind bei zerebralen Krampfanfällen obsolet! Mittel der ersten Wahl sind Benzodiazepine und Barbiturate, sinnvoll weiterhin Kortikosteroide und Antipyretika. Bei tonischen Anfällen sollten initial Barbiturate eingesetzt werden Abb. 13 Zerebrale Krampfanfälle Erstmaßnahmen Abb. 14 Krampfanfälle (tonischklonisch) Abb. 15 tonische Anfälle (Benzodiazepine wirkungslos) ; Barbiturate Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 CME Fortbildung CME 77 Fieber- bzw. Infektkrämpfe Im Rahmen zerebraler Konvulsionen nehmen Fieberkrämpfe bei Kindern einen vorderen Platz ein. Sie sollten bei der Erstmanifestation stets stationär abgeklärt werden. Unkomplizierte Fieberkrämpfe bergen ein Epilepsierisiko von ca. 2 %, komplizierte von ca.10 % ( Abb. 16). Therapeutische Empfehlungen sind in Abb. 17 aufgeführt. Zur Rezidiv-Intervall-Prophylaxe werden antipyretische Maßnahmen ab 38,5 ?C und Diazepam rektal 2×5 mg/Tag empfohlen. Abb. 16 „Fieberkrämpfe“ Abb. 17 Fieberkrämpfe: Therapie Das Notfall-Set & In Abb. 18 sind Vorschläge zur „pädiatrischen“ Ergänzung eines Notfallsets aufgezeigt. Der Atembeutel sollte eine Konnektion für die Sauerstoff?asche haben und die Maske aus Silikon gefertigt sein, da sie sich elastischer im Gesicht anmodellieren lässt. Ein maßgerecht ausgewählter und suf?zient eingelegter Guedeltubus kann lebensrettend sein. Es darf darauf hingeAbb. 18 Obligat für Notfallset (Auswahl) Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 78 CME CME Fortbildung Ein Notfallset kann im Hinblick auf pädiatrische Notfälle ergänzt werden, etwa mit einer Maske aus Silikon und einem maßgerecht ausgewählten Guedeltubus. wiesen werden, dass der Guedeltubus als nach oben offenes L vom Mundwinkel eingeführt Abb. 19). und dann um 180 Grad torquiert wird, um den Zungengrund nach vorn zu luxieren ( Auf diese Weise kann man auch ohne Intubationskünste Notfallsituationen meistern. Abb. 19 Guedeltubus Danksagung & Meines Mutter in Dankbarkeit zum 85. Geburtstag gewidmet. Meiner Tochter, stud. med. Johanna Storch, danke ich für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Erstellung der Übersichten, sowie ihre konstruktiven Vorschläge zur didaktischen Verständlichkeit. Herrn Prof. Dr. med. U. Kleeberg, Facharzt für Pharmakologie, Bundesinstitut für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, BVL Berlin, danke ich für die Durchsicht des Manuskriptes und die hilfreichen Anregungen. Interessenskon?ikt: keine angegeben Literatur 1 2 3 4 5 6 7 8 Richtlinien der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie von 2006 F.–J. Kretz und Th. Beushausen: Kinder Notfall Intensiv, Urban & Fischer Verlag München – Jena, 2, Au?age, 2002 Fernmündliche Informationen der Giftnotruf-Zentrale Berlin (Tel. 030/192 40) Kühn D, Luxem J, Runggaldier K: Rettungsdienst 3. Au?age Urban & Fischer Verlag München – Jena 2004. Ziegenfuß, T: Notfallmedizin 3. überarbeitete Au?age. Georg Thieme Verlag Stuttgart New York 2005 Illing S, Claßen M: Klinikleitfaden Pädiatrie, 7. Au?age. Urban & Fischer Verlag München – Jena 2006. Schneider WB: Taschenatlas Notfall & Rettungsmedizin 3. Au?age. Springer Medizinverlag Heidelberg 2006 Bastigkeit M: Medikamente in der Notfallmedizin 6. durchgesehene Au?age. Verlagsgesellschaft Stumpf & Kossendey mbH, Edewecht – Wien 2003 9 Rossi R, Dobler G: Notfall-Taschenbuch für den Rettungsdienst 10. überarbeitete Au?age. Verlagsgesellschaft Stumpf & Kossendey mbH, Edewecht – Wien 2005 Zur Person Dr. med. Rene Storch 58 Jahre, 3 erwachsene Töchter 1967–73 Studium der Chemie und Medizin in Jena 5 Jahre Institut für Pharmakologie in Jena Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin 1,5 Jahre Garnisonsarzt in Magdeburg 10 Jahre Charité Berlin (Klinische Pharmakologie und Pädiatrie) Mehrjährige Erfahrungen als Notarzt in der Rettungsstelle und auf dem NAW der Charité 2 Jahre Deutsches Herzzentrum Berlin Seit 1994 niedergelassener Pädiater – Weiterbildungspraxis im Auftrage der Ärztekammer Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 CME Fortbildung CME 79 CME-Fragen Pädiatrische Notfälle… 1 ? a) b) c) d) e) A B C D E Auf welche Weise kann man sich auf Notfallsituationen vorbereiten? Separater Notfallwagen mit Notfallmedikamenten und Instrumenten Zugeschneiderter Ablaufplan (Spritzenplan) für den speziellen Notfall Aushang wichtiger Tel.-Nr. (z.B. 112 für NAW, 030/ 192 40 für Gift-Notruf Berlin) Einbeziehung von Kollegen (Ärzte-Haus) Kompetenz einer assoziierten Apotheke nutzen Nur a trifft zu. a und c treffen zu. a, b und c treffen zu. a, c und d treffen zu. Alle Antworten treffen zu. 4 ? a) b) c) d) e) A B C D E Ein tastbarer Puls ist Hinweis noch ausreichender HerzKreislauf-Funktion. Er lässt sich am besten im Bereich der: A. radialis A. carotis A. brachialis A. dorsalis pedis A. femoralis palpieren. Nur a ist richtig. a und b sind richtig. Nur e ist richtig. d und c sind richtig Alle Antworten sind falsch 5 ? a) b) c) d) e) Bei der Epiglottitis kommt es zur Stenose im Bereich der oberen Atemwege infolge infraglottischer Schleimhautschwellung supraglottischer Schleimhautschwellung Bronchialobstruktion Kehldeckelphlegmone (Kugelventil) Infektion mit Hämophilus in?uenza Typ b (Hib); gramnegative Stäbchen Nur c ist richtig. b, d und e sind richtig. a, b sind richtig Alle Antworten sind richtig Alle Antworten sind falsch 2 ? a) b) c) d) e) A B C D E Mit welchen Notfällen muß man im Kindesalter vorzugsweise rechnen? respriratorische Notfälle zerebrale Konvulsionen Apoplex Herzinfarkte Kawasaki-Syndrom Nur a ist richtig. a und b sind richtig. d und c sind richtig. c, d und e sind richtig. Nur c ist richtig. A B C D E 3 ? a) b) c) d) e) A B C D E Ab wann kann man in der Regel bei Kindern die Erwachsenen-Dosierung zu Grunde legen? ab 14 Jahre ab 12 Jahre ab 18 Jahre ab 40 kg Körpermasse ab 16 Jahre Nur c ist richtig. a, c und e sind richtig. c und d sind richtig b und d sind richtig b, c, d und e sind richtig 6 ? a) b) c) d) e) A B C D E Der im Vergleich zur Epiglottitis viel häu?ger anzutreffende Pseudokrupp lässt sich am besten behandeln durch: Adrenalin-Inhalation ß-Mimetika in aufrechter Körperposition auf dem Schoß der Mutter Rectodelt 100 mg Supp Frischluft Nur b ist richtig. a, c und d sind richtig b und e sind richtig Nur a ist richtig Alle Antworten sind richtig Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 80 CME 7 ? a) b) c) d) e) A B C D E CME Fortbildung Welches Medikament ist das Mittel der ersten Wahl beim akuten Asthma-Anfall? ß-Mimetikum Atrovent Adrenalin Aminophyllin Theophyllin c, d sind richtig b, d, und e sind richtig Nur a ist richtig Nur e ist richtig b, c, und e sind richtig 9 ? a) b) c) d) e) A B C D E Falls bei einem ton.-klon. Krampfanfall Diazepam nicht anspricht, sollte man auf ein Alternativ-Medikament ausweichen, zunächst auf: Barbiturat Rivotril Kortikosteroide Paracetamol Phenytoin Nur b ist richtig Nur a ist richtig a und e sind richtig c, und e sind richtig c, d und e sind richtig 8 ? a) b) c) d) e) A B C D E Welches Medikament ist beim anaphylaktischen Schock initial einzusetzen? Fenistil bzw. Tavegil Kortikoide in höchster Dosierung Ringerlösung Bricanyl Suprarenin c, d sind richtig Nur b ist richtig Nur a ist richtig Nur e ist richtig b, c, und e sind richtig 10 ? a) b) c) d) e) A B C D E Zum pädiatrischen Norfall-Set gehören obligat: Guedel-Tuben Sauerstoff-Flasche Atembeutel mit Silikon-Maske Ringer-Lösung Düsenvernebler Nur b ist richtig Alle Antworten sind richtig a und b und e sind richtig b, c, und e sind richtig b, c, d und e sind richtig Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 CME Fortbildung CME 81 Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 82 CME CME Fortbildung Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83 CME Fortbildung CME 83 CME-Fortbildung mit der ZFA Zerti?zierte Fortbildung Hinter der Abkürzung CME verbirgt sich „continuing medical education“, also kontinuierliche medizinische Fort- und Weiterbildung. Zur Dokumentation der kontinuierlichen Fortbildung der Ärzte wurde das Fortbildungszerti?kat der Ärztekammern etabliert. Hauptzielgruppe für das Fortbildungszerti?kat sind Ärzte mit abgeschlossener Facharztausbildung, die im 5-jährigen Turnus einen Fortbildungsnachweis erbringen müssen. Es ist jedoch auch für Ärzte im Praktikum bzw. in der Facharztweiterbildung gedacht. Die Fortbildungseinheit In den einheitlichen Bewertungskriterien der Bundesärztekammer ist festgelegt: „Die Grundeinheit der Fortbildungsaktivitäten ist der Fortbildungspunkt. Dieser entspricht in der Regel einer abgeschlossenen Fortbildungsstunde (45 Minuten)“. Für die erworbenen Fortbildungspunkte muss ein Nachweis erbracht werden. Hat man die erforderliche Anzahl von 250 Punkten gesammelt, kann man das Fortbildungszerti?kat bei seiner Ärztekammer beantragen, welches man wiederum bei der KV (niedergelassene Ärzte) oder bei seinem Klinikträger (Klinikärzte) vorlegen muss. Anerkennung der CME-Beiträge Die Fortbildung in der ZFA wurde von der Nordrheinischen Akademie für Ärztliche Fortund Weiterbildung für das Fortbildungszerti?kat anerkannt, das heißt, die Vergabe der Punkte kann direkt durch die Thieme Verlagsgruppe erfolgen. Die Fortbildung in der ZFA gehört zur Kategorie „strukturierte interaktive Fortbildung“. Entsprechend einer Absprache der Ärztekammern werden die von der Nordrheinischen Akademie für Ärztliche Fort- und Weiterbildung anerkannten Fortbildungsveranstaltungen auch von den anderen zerti?zierenden Ärztekammern anerkannt. Datenschutz Ihre Daten werden ausschließlich für die Bearbeitung dieser Fortbildungseinheit verwendet. Es erfolgt keine Speicherung der Ergebnisse über die für die Bearbeitung der Fortbildungseinheit notwendige Zeit hinaus. Die Daten werden nach Versand der Testate anonymisiert. Namens- und Adressangaben dienen nur dem Versand der Testate. Die Angaben zur Person dienen nur statistischen Zwecken und werden von den Adressangaben getrennt und anonymisiert verarbeitet. Teilnahme Jede Ärztin und jeder Arzt soll das Fortbildungszerti?kat erlangen können. Deshalb ist die Teilnahme am CME-Programm der ZFA nicht an ein Abonnement geknäpft! Die Teilnahme ist sowohl im Internet (http://cme.thieme.de) als auch postalisch möglich. Im Internet muss man sich registrieren, wobei die Teilnahme an Fortbildungen abonnierter Zeitschriften ohne Zusatzkosten möglich ist. Alle Teilnehmer, die auf dem Postweg teilnehmen, benötigen für die Teilnahme den CME-Beitrag, den CME-Fragebogen, den CME-Antwortbogen, Briefumschläge und Briefmarken. Auch hier fallen bei Angabe der Abonummer für die Teilnahme keine zusätzliche Kosten an. Teilnahmebedingungen Für eine Fortbildungseinheit erhalten Sie 3 Fortbildungspunkte im Rahmen des Fortbildungszerti?kates. Hierfür § müssen 70% der Fragen richtig beantwortet sein. § müssen die Fragen der Einheiten A bis D des CME-Antwortbogens vollständig ausgefüllt sein. Unvollständig ausgefüllte Bögen können nicht berücksichtigt werden! § muss Ihre Abonnentennummer im entsprechenden Feld des CME-Antwortbogens angegeben oder eine CME-Wertmarke im dafür vorgesehenen Feld aufgeklebt sein. CME-Wertmarke für Nicht-Abonnenten Teilnehmer, die nicht Abonnenten der ZFA sind, können für die Internet-Teilnahme dort direkt ein Guthaben einrichten, von dem pro Teilnahme ein Unkostenbeitrag abgebucht wird. Für die postalische Teilnahme können Nicht-Abonnenten Thieme-CME-Wertmarken erwerben. Bitte richten Sie Bestellungen an: Georg Thieme Verlag KG Kundenservice Rüdigerstraße 14 70469 Stuttgart Tel.: 0711/8931-900 E-Mail: kundenservice@thieme.de Teilnahme auch online möglich unter cme.thieme.de Storch R. Pädiatrische Notfälle in der Praxis … CME 2007; 83: 70–83


(Stand: 02.02.2007)

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