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Mein Essen zahlt die Pharmaindustrie

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Die auch in den USA wachsende Skepsis bzgl. interessengeleiteter Kontakte zwischen ÄrztInnen und pharmazeutischen Firmen erlebt jetzt eine Art von gegenteiliger „Stilblüte“: Der amerikanische Bundesstaat Massachusetts plant das bislang bestehende Verbot bezahlter Essenseinladungen von Pharmaunternehmen an Ärzte wieder aufzuheben, um den Wünschen der lokalen Restaurantindustrie zu entsprechen. Nach Überzeugung der in Massachusetts regierenden Demokraten unterminiert das Verbot die Profitabilität dieses Geschäftszweiges oder wie ein Journalist es – in Anspielung auf „nofreelunch“, der Schwesterorganisation von MEZIS („Mein Essen zahl ich selbst“, www.mezis.de) – ausdrückte: “There is such a thing as a free lunch and Massachusetts wants to make it law”. Auf der westlichen Seite des nordamerikanischen Kontinents, in Los Angeles, gibt es übrigens ein Restaurant mit dem Namen „Dr. Lunch“ – sein Geschäftsmodell sieht ausschließlich die Ausgabe von Pharma–Mahlzeiten an Ärzte vor (http://drlunchcatering.com). Vielleicht wollen Sie ja bei Ihrer nächsten Kalifornienreise dort mal vorbeischauen ...

Foto: fotolia / Scott Maxwell


(Stand: 07.02.2011)

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