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Aktuelles Positionspapier zur geplanten Förderung der Versorgungsforschung

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Die Sektion Forschung hat unter Leitung von Sektionssprecher Prof. Antonius Schneider (München) und der stellvertretenden Sektionssprecherin Prof. Stefanie Joos (Heidelberg) ein neues Positionspapier zur geplanten Förderung der Versorgungsforschung erarbeitet. Die im Koalitionsvertrag beabsichtigte Stärkung dieses Bereichs wird darin begrüßt, zugleich wird aber darauf hingewiesen, dass diese sich insbesondere auf die zunehmend gefährdete Primärversorgung konzentrieren muss. Um eine Umetikettierung von Anträgen aus der Grundlagenforschung, der Technologieentwicklung oder der klinischen Forschung zu vermeiden, sei die Definition eindeutiger Förderkriterien für versorgungsnahe Forschungsvorhaben im Gemeinsamen Bundesausschuss unerlässlich.

Aus Sicht der DEGAM ist die Intensivierung der Versorgungsforschung dringend notwendig. Denn durch die steigende Lebenserwartung und ein sich veränderndes Krankheitsspektrum sowie einen rasanten technologischen Fortschritt ergeben sich konkrete Herausforderungen. Das gilt insbesondere im Hinblick auf verbreitete Hinweise auf Über- und Fehlversorgung sowie eine insbesondere in strukturschwachen Regionen auftretende Unterversorgung. Ausmaß, Ursachen und Lösungsmöglichkeiten für viele Versorgungsprobleme sind weitgehend unklar und könnten durch gut geplante Vorhaben zur Versorgungsforschung gezielt untersucht werden. Vor diesem Hintergrund wird in dem Positionspapier ein Katalog mit wichtigen, zukünftig besonders relevanten Fragestellungen vorgestellt.

Das vollständige Positionspapier findet sich auf der Homepage unter dem folgenden Link: www.degam.de/positionspapiere.html.


(Stand: 11.05.2015)

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