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Impactfaktoren 2015

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Diejenigen Mitglieder der DEGAM, die wissenschaftlich arbeiten, können ein Lied über die sog. Impactfaktoren singen. Aus verschiedenen Maßen wie z.B. Zitathäufigkeit und Auflagenhöhe ermittelt, geben diese Zahlen Auskunft über die „Reputation“ einer Zeitschrift. Fast alle Universitäten verwenden sie aber als Maß für die Beurteilung der Veröffentlichungen individueller Wissenschaftler, die in bestimmten Journalen erschienen sind.

Diese Gleichsetzung „Qualität einer Publikation“ mit „Reputation einer Zeitschrift“ ist wissenschaftlich unlauter und wird von vielen Experten als Missbrauch interpretiert. Zumindest in den medizinischen Fakultäten sind die dort Tätigen aber gezwungen, diese „akademische Gepflogenheit“ mitzumachen und in Zeitschriften mit hohem Impactfaktor zu publizieren. Nur auf diese Weise haben sie eine Chance, von der sog. leistungsorientierten Mittelvergabe der Universitäten zu profitieren.

Die Impactfaktoren für 2015 (für 2016 erscheinen sie erst im Jahre 2017) zeigen in der Rubrik „Primary Health Care“ die Annals of Family Medicine als Spitzenreiter (IF 5,087; Tab. 1).

In der Rubrik „Medicine, General & Internal“ ist das New England Journal of Medicine unverändert am höchsten bewertet (IF 59,558; Tab. 2).

Die über alle Rubriken höchstbewertete Zeitschrift ist das open-access journal CA – a Cancer Journal for Clinicians (IF 137,578).

Abbildungen:

Abbildung 1 Impactfaktoren in der Rubrik „Primary Health Care“

Abbildung 2 Impactfaktoren in der Rubrik „Medicine, General & Internal“


(Stand: 16.03.2017)

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