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Ethische Fallbesprechungen in der hausärztlichen Versorgung: Ein Leitfaden für die Praxis

DOI: 10.3238/zfa.2018.0116-0120

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Georg Marckmann, Birgitta Behringer, Jürgen in der Schmitten

Schlüsselwörter: Allgemeinmedizin Altenheim Ethik Ethikberatung ambulante Versorgung

Zusammenfassung: In den letzten Jahren entstehen in Deutschland auch im ambulanten Bereich zunehmend ethische Beratungsangebote. Die Unterstützung in schwierigen ethischen Entscheidungssituationen erfolgt in der Regel in einer strukturierten, von einem entsprechend geschulten Moderator geleiteten ethischen Fallbesprechung, an der Vertreter der beteiligten Berufsgruppen (insbesondere der Hausarzt und die zuständigen Pflegekräfte) und auch die Angehörigen teilnehmen, sofern dies vom Patienten gewünscht oder der Patient nicht einwilligungsfähig ist. Der vorliegende Beitrag stellt ein Modell zur Strukturierung ethischer Fallbesprechungen vor, das sich bei der Bewertung an den vier klassischen medizinethischen Prinzipien Wohltun, Nichtschaden, Respekt vor der Autonomie und Gerechtigkeit orientiert. Diese prinzipienorientierte Falldiskussion hat sich für die Moderation ethischer Fallbesprechungen im klinischen und außerklinischen Setting bewährt, kann aber auch dem einzelnen Hausarzt als Leitfaden für die strukturierte Bearbeitung schwieriger ethischer Entscheidungssituationen dienen.

Georg Marckmann1, Birgitta Behringer2, Jürgen in der Schmitten3

1 Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin, Ludwig-Maximilians-Universität München
2 FÄ für Innere und Allgemeinmedizin, Spezielle Palliativmedizin, Hausärztliche Geriatrie; Bochum
3 Institut für Allgemeinmedizin, Forschungsschwerpunkt Advance Care Planning, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Peer-reviewed article eingereicht: 13.12.2017; akzeptiert: 19.02.2018

Hintergrund

Nachdem Klinische Ethikkomitees...


(Stand: 14.03.2018)

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