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CME-Fragebogen

DOI: 10.1055/s-2005-918242

CME-Fragebogen

Beantwortung jetzt auch online möglich unter cme.thieme.de Fragen Fortbildung CME Fragebogen 178 1. Wie viel Milliliter einer normokalorischen Ernährungslösung benötigt ein 75-jähriger Mann mit 80 kg zur vollständigen enteralen Ernährungstherapie (ET) etwa am Tag: A 1000 ml B 1200 ml C 1500 ml D 1800 ml E 2 000 ml 2. Welche der folgenden Aussagen ist richtig? Der Vorwurf der Fehlversorgung in der ambulanten und heimstationären Ernährungstherapie begründet sich auf 1) schlechte Pflege der PEG-Sonden im häuslichen Umfeld 2) fehlende Angaben zu Größe und Gewicht des Patienten 3) fehlende Berechnung der erforderlichen Kalorienmenge 4) mangelnde Durchführung der ET in Pflegeheimen 5) zu häufige Verwendung von Pumpensystemen anstelle von Schwerkraftsystemen A B C D E Alle Antworten sind zutreffend. Nur Antwort 2 und 3 sind zutreffend. Nur Antwort 1, 2, 4, 5 sind zutreffend. Nur Antwort 2, 3, 5 sind zutreffend. Nur Antwort 1, 2, 3, 5 sind zutreffend. CME Fragebogen Reininghaus, W., Engeser, P. Indikation und Durchführung der enteralen Ernährung (Z Allg Med 2006; 82: 168–177) 5. Welche Aussage ist falsch: Ernährung im Alter wird häufig negativ beeinflusst durch A schlechten Zahnstatus oder fehlende/schlechte Prothesen B Resorptionsstörungen im Dünndarm C Nebenwirkung einer häufig anzutreffenden Vielfachmedikation D orthopädische Begleiterkrankungen E Altersarmut 6. Prüfen Sie folgende Aussagen: Zur leitliniengerechten Standardversorgung von PEG-Sonden gehört: 1) täglicher Verbandswechsel mit Mobilisation der Sonde 2) Nachspülen der Sonde nach jeder Medikamentengabe und nach Beendigung der Nährlösung 3) Kontrolle der Geschwindigkeit der Zufuhr von Nährlösung mittels Pumpensystem 4) Hochlagern des Oberkörpers 30–458 während der Zufuhr der Nährlösung 5) Vierteljährlicher endoskopischer Sondenwechsel 6) Feststellung des Körpergewichts des Patienten in wenigstens vierteljährlichen Abständen A B C D E Alle Antworten sind richtig. Nur Antwort 2, 3, 4, 6 sind richtig. Nur Antwort 1, 2, 3, 4, 6 sind richtig. Nur Antwort 2, 4, 5, 6 sind richtig. Nur Antwort 1, 2, 4, 6 sind richtig. 3. Prüfen Sie folgende Aussagen: 1) ET kann das Fortschreiten von Tumorleiden auch im Finalstadium noch günstig beeinflussen. 2) ET kann Aspirationspneumonien verhindern. 3) ET kann EBM-gesichert beim Abheilen von Dekubitalgeschwüren helfen. 4) ET ist im Stadium IV (Endstadium) der Demenz noch eine gesicherte Therapieoption 5) ET sichert erwiesenermaßen bei über zwei Wochen anhaltender Schluckstörung nach Insult das Überleben der Patienten. A B C D E Alle Antworten sind falsch. Nur Antwort 1, 2, 3, 5 sind richtig. Nur Antwort 2, 3, 4 sind richtig. Nur Antwort 2 und 5 sind richtig. Nur Antwort 5 ist richtig. 4. Der Ernährungszustand eines Patienten wird am verlässlichsten gemessen in A der Berechnung der viszeralen Fettmenge B der Berechnung des Normgewichtes (Körpergröße – 100) in Kilogramm C Bodymass-Index BMI in Kilogramm/m2 D Bauchumfang E Serumalbuminkonzentration 7. Bei einem Schlaganfallpatienten mit Schlucklähmung kann der behandelnde Arzt A notfallmäßig („Gefahr im Verzug“) sofort eine PEG-Sonde anlegen nach dem Motto „In dubio pro vita!“. B die notfallmäßige Anlage einer PEG-Sonde innerhalb von drei Tagen beim Vormundschaftsgericht auch gegen den Betreuerwillen durchsetzen. C vor jeder Sondenanlage grundsätzlich das Vormundschaftsgericht einschalten, da es sich dabei um einen „gefährlichen Eingriff“ handelt. D bis zur Klärung der Situation die Zeit bis zu zwei Wochen mit Infusionen und einer NGS überbrücken, insbesondere bis zur Erklärung eines Betreuers oder bis zur Ermittlung des mutmaßlichen Patientenwillens. E gegen einen erklärten Patienten-/Betreuerwillen eine ET beginnen, ohne das Vormundschaftsgericht anzurufen. 8. Welches Verfahren bei Medikamentengabe durch eine Sonde sehen Sie als nicht problematisch bezüglich Applikation und Wirkprofil? A möglicherweise quellende Pellets B fraktionierte Gabe von mehreren Medikamenten hintereinander, ggf. verdünnt, und zwischen-/nachgespült mit Tee C hoher oder niedriger Ph-Wert des unverdünnt gegebenen Medikamentes D Zumischung der Medikamente zur Nährlösung E Zerstörung magensaftresistenter Überzüge durch Mörsern 9. Zur Berechnung des Energiebedarfs für eine ET benötigen Sie keine Angaben zu A Alter und Geschlecht B Gewicht und Körpergröße C orthopädische Erkrankung des Patienten D mögliche Erkrankungen des Dünndarms und der Schilddrüse E körperlicher Aktivität des Patienten 10. Prüfen Sie beide Aussagen und ihre logische Verknüpfung 1) Die Definition eines genauen Therapiezieles von ET und dessen kontinuierliche Überwachung ist erforderlich, weil 2) Fehl-, Über- und Unterversorgung bis heute eine erhebliche Rolle im bundesdeutschen (Pflegeheim-)Alltag von PEG-Sondenernährten Patienten spielen. A B C D E Aussage 1 ist richtig, Aussage 2 ist falsch. Aussage 1 und 2 sind richtig, die Verknüpfung ist falsch. Aussage 1 und 2 sind richtig, die Verknüpfung ist zutreffend. Aussage 1 ist falsch, Aussage 2 ist richtig. Aussage 1 und 2 sind falsch. 179 Fortbildung CME Fragebogen


(Stand: 04.04.2006)

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