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3 Fragen an ...Edmund Fröhlich, Geschäftsführer der DEGAM

Die DEGAM wird weiter wachsen – nicht nur quantitativ

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1. Was hat die Gründung der Bundesgeschäftsstelle im Jahr 2009 für die DEGAM bewirkt?

Die Gründung einer Geschäftsstelle war quasi überfällig. Dadurch konnte die über viele Jahre von engagierten Ehrenamtlichen vorangetriebene Professionalisierungsstrategie unterstützt und an manchen Stellen intensiviert und beschleunigt werden. Dies erfolgt insbesondere durch verbindliche und strukturierte Kommunikation, nach innen und außen.

2. Der Mitgliederzuwachs verläuft seit Jahren exponentiell – wie lange wird es so weitergehen?

Die DEGAM wächst nicht nur quantitativ, sondern sie hat auch ihre Präsenz in der Fachöffentlichkeit deutlich erhöht. Zudem arbeiten die diversen Gruppen enger zusammen. Die DEGAM wird auch jünger, nicht nur durch die Nachwuchsakademie und die konstruktive Zusammenarbeit mit der JADE. Dies geschieht, ohne dass die bewährten Normen und Werte, nämlich die absolute Unabhängigkeit von fremden Interessen wie z.B. der Pharmaindustrie, vernachlässigt würden. Im Gegenteil, das stabile Mitgliederwachstum garantiert wirtschaftliche Unabhängigkeit für die vor uns liegenden Aufgaben. Diese Mitgliederentwicklung wird so lange weitergehen, bis wir jede Hausärztin und jeden Hausarzt in Deutschland überzeugt haben, dass, neben der Vertretung der berufspolitischen Interessen durch den Hausärzteverband, Lehre, Forschung und Wissenschaft für eine gute Allgemeinmedizin unerlässliche Voraussetzungen sind.

3. Welche Vorteile hat es, wenn der Geschäftsführer der DEGAM kein Hausarzt oder Wissenschaftler ist?

Ob es ein Vorteil ist, möchte ich nicht beurteilen. Es ist eben keine notwendige Voraussetzung. Wichtig ist, dass man das Gesundheits- und Sozialsystem kennt und die Interessen der verschiedenen Akteure einschätzen kann. Förderlich ist auch, wenn man – wie ich – noch andere Aufgaben hat und damit über den Tellerrand hinausblickt. Die Tätigkeiten des Geschäftsführers mit seinem Team sind ja nicht medizinischer Natur, sondern liegen im Management, haben administrativen Charakter und oft auch mit klassischer Verwaltung zu tun.


(Stand: 15.04.2016)

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