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Wissenschaftlich nicht belegte Faktoren beeinflussen evidenzbasierte Leitlinien

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Heinz-Harald Abholz

Schlüsselwörter: Leitlinien evidenzbasierte Medizin nichtstudiengeleitete Einflussfaktoren

Zusammenfassung: Studienevidenz reicht fast nie aus, um Leitlinien-Empfehlungen mit nachvollziehbarer Geradlinigkeit zu formulieren. Studien in ihrer unterschiedlichen methodischen Qualität und der Vielfalt von beteiligten Studiengruppen müssen von der Leitliniengruppe interpretiert und integriert werden, um so zu Empfehlungen zu kommen. Damit erhält die Sicht der Beteiligten in der Leitliniengruppe ein großes Gewicht; zumal in die Empfehlungsstärke dann noch das Abstimmungsergebnis mit eingeht. Dieser strukturelle Ablauf aber unterliegt zahlreichen Einflüssen, die nichts mit den gesuchten wissenschaftlichen Belegen in einer Leitlinie zu tun haben. Einige Vorschläge sollen das dargestellte Dilemma einer Lösung näherbringen.

Lösungsvorschläge für ein Dilemma

Suggestions for Solving a Dilemma

Institut für Allgemeinmedizin, Universität Düsseldorf DOI 10.3238/zfa.2018.0219–0222

Hintergrund

Ärztliche Leitlinien (LL) haben das Ziel, Ärztinnen und Ärzte in ihrem Handeln zu leiten und ihnen Orientierungshinweise bzw. Vorgaben zu geben, was von den Leitlinien-Herstellern als das Optimum in Bezug auf das jeweilige Thema angesehen wird. Die LL-Arbeit erfolgt sowohl in Leitlinien-Gruppen eines Faches oder einer...


(Stand: 14.05.2018)

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