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DEGAM-Nachwuchsakademie: Allgemeinmedizinischer Nachwuchs zeigt Optimismus und Zusammenhalt

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Medizinstudierende für die Hausarztmedizin zu begeistern ist eine zentrale Aufgabe für die Sicherstellung der zukünftigen hausärztlichen Versorgung. Die DEGAM möchte dies durch die positive Vermittlung allgemeinmedizinischer Themen und den frühzeitigen Kontakt mit den Studierenden erreichen. Ein Baustein dieses Konzepts ist bekanntlich die DEGAM-Nachwuchsakademie (NWA), die sich vom 8. bis 10. Mai 2015 im thüringischen Hayn bei Erfurt zu ihrem jährlichen Klausurwochenende traf. „Es ist schön zu sehen, dass sich Medizinstudierende für die Allgemeinmedizin interessieren und dort auch ihre berufliche Zukunft sehen. Auf diesem Weg möchten wir unseren hausärztlichen Nachwuchs gerne intensiv begleiten“, freute sich Prof. Antje Bergmann, wissenschaftliche Leiterin der Nachwuchsakademie. Das gilt natürlich auch für die neue, mittlerweile vierte Kohorte, die in den kommenden drei Förderjahren von Dr. Anne Simmenroth-Nayda (Göttingen), PD Dr. Guido Schmiemann (Bremen) und PD Dr. Christoph Heintze (Berlin) betreut wird.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Zukunft der hausärztlichen Versorgung herrschte Konsens unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, dass die Aussichten für den hausärztlichen Nachwuchs momentan in jeder Hinsicht hervorragend sind. „Es gibt gute Konzepte für die zukünftige hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum, so zum Beispiel lokale Gesundheitszentren“, nannte DEGAM-Präsident Prof. Ferdinand M. Gerlach ein Beispiel auf die Frage eines NWA-Mitglieds zu den Perspektiven im Hausarztberuf. Entsprechend optimistisch präsentierten sich während des gesamten Wochenendes sowohl die Betreuer als auch die Studierenden.

Darüber hinaus bot das Klausurwochenende eine bereits etablierte Mischung aus informierenden Beiträgen, praktischen Workshops sowie Einheiten, die von den Studierenden selbst geplant wurden. Ein Beispiel war der sehr interessante Vortrag von Johannes Hahn, Philipp Linde, Juliane Höfer, Leonard Mathias und Carolin Patschkowski zum Thema „Was macht ,Big Pharma‘ mit uns oder: Was machen wir mit ,Big Pharma‘?“. Daneben bot auch dieses Treffen der Nachwuchsakademie wieder die wertvolle Möglichkeit zur Vernetzung. „Das ist der vielleicht wichtigste Aspekt unserer Nachwuchsakademie, gerade auch im Hinblick auf die Weiterbildung oder eine mögliche wissenschaftliche Karriere in der Allgemeinmedizin“, erklärte Prof. Antje Bergmann den spürbaren Zusammenhalt der Gruppe.

Optimale Voraussetzungen für die Veranstaltung bot das Bildungszentrum der Techniker Krankenkasse (TK). Neben der TK unterstützen auch der Deutsche Hausärzteverband sowie die Gesellschaft der Hochschullehrer für Allgemeinmedizin (GHA) die Nachwuchsakademie der DEGAM.

Abbildungen:

Der neue Jahrgang der DEGAM-Nachwuchsakademie in Hayn


(Stand: 16.06.2015)

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