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Smartphone-Verbot im Unterricht: Sinnvoll?

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Michael M. Kochen

Die Medizinische Fakultät des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat seit geraumer Zeit einen „Verhaltenskodex Lehre“ in Kraft gesetzt, an dem Studierende und Lehrende mitgearbeitet haben und der „für alle an der Lehre beteiligten Personen gelten soll“: Demnach ist z.B. das Essen während der Lehrveranstaltungen untersagt; zu Veranstaltungen mit Patientenbeteiligung sollen Studierende und Lehrende mit gepflegtem Äußeren ... und pünktlich erscheinen.

Damit, so heißt es, reagiere die Fakultät auf Rückmeldungen über unangemessenes Verhalten Einzelner. Sanktionen bei Missachtung sind aber nicht vorgesehen, sagte der Prodekan für Lehre. Vielmehr bauten alle Beteiligten auf ein vertrauensvolles Miteinander und gegenseitiges Verständnis. So weit, so gut.

Verboten ist aber auch (Sie haben es geahnt) die Benutzung eines Smart­phones.

Ein Leser des Spiegels hat einmal in einem Leserbrief geschrieben: „Niemals hätte ich mir träumen lassen, dass zu meinen Lebzeiten die Mehrzahl der Menschen ihr Gehirn außerhalb ihres Kopfes in einem kleinen, flachen Etui mit sich herumtragen würden“. An diesen launigen Ausspruch erinnerte ich mich bei der Lektüre der obigen Meldung und fragte mich gleichzeitig, ob man das Problem der Nutzung elektronischer Geräte während des Unterrichts anders als durch Verbote lösen könnte.

Zwei kleine Beispiele (wenn auch nicht aus dem studentischen Unterricht einer medizinischen Fakultät, sondern aus dem Schulbereich):


(Stand: 14.06.2018)

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