Loading...

ZFA-Logo

Warum wir ein Primärarztsystem brauchen

DOI: 10.3238/zfa.2018.0250-0254

PDF

Uwe W. Popert, Günther Egidi, Johanna Eras, Thomas Kühlein, Erika Baum

Schlüsselwörter: Positionspapier Primärarztsystem

Zusammenfassung: In den kommenden Jahren werden der Anteil und die Zahl von alten, kranken und multimorbiden Menschen in der Bevölkerung erheblich ansteigen. Das erfordert eine funktionierende, hausärztlich koordinierte Primärversorgung. Diese bietet:

1. einen zeitnahen, flächendeckenden und niedrigschwelligen Zugang,

2. weniger Notfall-/Krankenhausbehandlungen,

3. bessere Versorgungsqualität, gesteigerte Lebenserwartung und besseren Gesundheitszustand der Bevölkerung

4. höhere Zufriedenheit von Patienten und Ärzten,

5. niedrigere Gesundheitsausgaben trotz zunehmender Komplexität.

Dafür sind folgende Maßnahmen erforderlich:

1. allgemeinmedizinische Weiterbildung für etwa 30 % des ärztlichen Nachwuchses,

2. bessere Vergütung von hausärztlicher Tätigkeit,

3. weniger Bürokratie, mehr Zeit für Patienten,

4. Primärversorgung mit Einschreibesystem.

Hintergründe für ein DEGAM-Positionspapier

Background for a Position Paper of the German College of General Practitioners and Family Physicians

1 Arzt für Allgemeinmedizin, Kassel 2 Arzt für Allgemeinmedizin, Bremen 3 Ärztin für Allgemeinmedizin, Nürnberg 4 Allgemeinmedizinisches Institut, Universitätsklinikum Erlangen 5 Abteilung Allgemeinmedizin, Philipps-Universität, Marburg Peer-reviewed article eingereicht: 11.04.2018, akzeptiert: 21.04.2018 DOI 10.3238/zfa.2018.0250–0254

Hintergrund

Zu...


(Stand: 14.06.2018)

Als Abonnent können Sie die vollständigen Artikel gezielt über das Inhaltsverzeichnis der jeweiligen Ausgabe aufrufen. Jeder Artikel lässt sich dann komplett auf der Webseite anzeigen oder als PDF herunterladen.