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Rote-Hand-Brief zu Aclasta (Zoledronsäure, 5 mg Infusionslösung)

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In einem aktuellen Rote-Hand-Brief gibt der Hersteller ergänzende Sicherheitsinformationen zu Berichten über Nierenfunktionsstörung und Nierenversagen unter Aclasta (Zoledronsäure, 5 mg Infusionslösung). Danach wurden nach der Verabreichung von Aclasta Nierenfunktionsstörung und Nierenversagen festgestellt, insbesondere bei Patienten mit vorbestehender renaler Dysfunktion oder mit anderen Risiken. Nierenfunktionsstörungen wurden bei Patienten bereits nach der ersten Verabreichung beobachtet. Selten trat ein dialysepflichtiges Nierenversagen oder Nierenversagen mit letalem Ausgang auf. Es wird darauf hingewiesen, dass Aclasta bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von 35 ml / min nicht angewendet werden soll, dass die Patienten ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden sollen und dass eine Überwachung der Serum-Kreatinin-Konzentration bei Risikopatienten in Betracht gezogen werden sollte.

Lesen Sie den kompletten Rote-Hand-Brief zu Aclasta (Zoledronsäure, 5 mg Infusionslösung): www.akdae.de/20/40/Archiv/2010/20100312.pdf

Bitte teilen Sie der AkdÄ alle beobachteten Nebenwirkungen (auch Verdachtsfälle) mit. Auf der Internetseite der AkdÄ finden Sie dafür einen Berichtsbogen, der auch regelmäßig im Deutschen Ärzteblatt abgedruckt wird. Es besteht darüber hinaus die Möglichkeit, einen UAW-Verdachtsfall online zu melden.

Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft Herbert-Lewin-Platz 1 10623 Berlin


(Stand: 29.05.2015)

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