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Die Zusatzweiterbildung Manuelle Medizin als sinnvolle Ergänzung für die Allgemeinmedizin

DOI: 10.3238/zfa.2019.0314-0318

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Dana Loudovici-Krug, Wolfram Linz, Matthias Psczolla, Ulrich Christian Smolenski, Lothar Beyer

Schlüsselwörter: Funktionsstörungen Hausarzt manuelle Diagnostik und Behandlung muskuloskelettale Erkrankungen

Hintergrund: Palpation und manuelle Behandlung von Patienten gehören seit jeher zur ärztlichen Tätigkeit. In der vorliegenden Befragung sollte der Stellenwert der Manuellen Medizin in der täglichen Arbeit von Allgemeinmedizinern ermittelt werden.

Methoden: Ein eigens dafür konzipierter Fragebogen wurde an ärztliche Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Manuelle Medizin verschickt. Für diese Auswertung wurden nur die Stimmen der Allgemeinmediziner gezählt.

Ergebnisse: 159 Allgemeinmediziner nahmen an der Befragung teil. Fast die Hälfte dieser Kolleginnen und Kollegen nutzt manualmedizinische Methoden in ihrer täglichen Arbeit sowohl diagnostisch (47 %) als auch therapeutisch (44 %). Für 82 % der Befragten hat die Manualmedizin einen hohen bzw. sehr hohen Stellenwert.

Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse dieser Studie lassen vermuten, dass die Zusatzweiterbildung Manuelle Medizin sowohl diagnostisch als auch therapeutisch eine sinnvolle Ergänzung für Allgemeinmediziner bei Patienten mit Bewegungs- und Funktionsstörungen darstellt.

1 Institut für Physiotherapie, Universitätsklinikum Jena 2 Forschungsberatungsstelle für MM 3 Ärzteseminar Berlin (ÄMM) e.V. 4 DGMSM e.V. – Akademie Boppard Peer-reviewed article eingereicht: 29.06.2018, akzeptiert: 02.09.2018 DOI 10.3238/zfa.2019.0314–0318

Hintergrund

Zu den Grundfertigkeiten eines Arztes gehört seit Beginn medizinischen Handelns die Untersuchung des Kranken durch Palpation sowie die manuelle Behandlung [1]. Viele Schmerzsyndrome, wie Gelenk- und Muskelschmerz, Rückenschmerz oder...


(Stand: 16.07.2019)

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