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Sektionsbericht Forschung 2011

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Antonius Schneider, Attila Altiner

Beratung von geplanten Forschungsprojekten

Eine der Aufgaben der Sektion Forschung besteht in der Beratung von geplanten Forschungsprojekten. Gerade auch, wenn diese von nicht-allgemeinmedizinischen Wissenschaftlern durchgeführt werden, aber Hausärzte beteiligt bzw. befragt werden sollen. Bei einigen geplanten Vorhaben wurden wir im Vorfeld kritisch konstruktiv tätig.

Forschungskurse

Zu den Aktivitäten der Sektion Forschung gehört auch die Organisation von Forschungskursen. 2011 findet wieder ein gemeinsamer Forschungskurs mit den niederländischen und belgischen Kollegen statt. Veranstaltungsort ist Maastricht, an den Grundkurs vom 12.09.–15.09.2011 schließt sich diesmal direkt vom 15.09.-17.09.2011 ein Fortgeschrittenenkurs an. Die DEGAM bezuschusst die deutschen Teilnehmer wie in den Vorjahren, weil diesen, anders als beispielsweise Ärzte in Weiterbildung aus Belgien oder den Niederlanden, kein eigenes Fortbildungsbudget zur Verfügung steht. Am Institut für Allgemeinmedizin der TU München werden Seminare für an Forschung interessierte Ärzte in Weiterbildung und für Lehrbeauftragte entwickelt und gehalten, an einer Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Instituten besteht in München Interesse.

Jahreskongress

Die Vorbereitungen für den Jahreskongress der DEGAM von 2012 in Rostock sind bereits in vollem Gange. Thematisch wird der Schwerpunkt auf der Zukunft der hausärztlichen Versorgung in ländlichen Regionen liegen.

BMBF-Programm Versorgungsforschung verschoben

Kurzfristig erreichte uns die Information, dass bereits bewilligte Forschungsvorhaben aus dem BMBF-Programm „Versorgungsforschung“ auf das Jahr 2012 verschoben wurden, offenbar aus Finanzknappheit. Über die Gründe hierfür, und ob dies an gestiegenen Ausgaben in anderen medizinischen Forschungsbereichen liegt, kann nur spekuliert werden. Das bisherige Förderprogramm klinische Studien des BMBF/DFG wird zunächst für weitere zwei Jahre fortgesetzt. Auch in diesem Zusammenhang ist von besonderer Bedeutung, dass erstmals bei der Wahl zu den Fachkollegien der DFG im November 2011 auch eine Vertreterin der Allgemeinmedizin zur Wahl steht. Prof. Eva Hummers-Pradier (Hannover) kandidiert für den Bereich Public Health, medizinische Versorgungsforschung und Sozialmedizin. Dies ist von großer Wichtigkeit, denn eine der zentralen Aufgaben der Fachkollegien ist die Begutachtung von Forschungsanträgen und bei der Vorbereitung von Fördermaßnahmen der DFG.

Korrespondenzadresse

Prof. Dr. med. Attila Altiner

Institut für Allgemeinmedizin

Universität Rostock

Postfach 10 08 88

18055 Rostock

E-Mail: altiner@med.uni-rostock.de


(Stand: 14.09.2011)

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