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Zufriedene DEGAM-Mitglieder

Die erste Mitgliederumfrage der DEGAM zeigt eine hohe Zufriedenheit der befragten Mitglieder mit ihrer Fachgesellschaft. Besonders geschätzt werden neben der Unabhängigkeit der DEGAM die Leitlinienarbeit und die Benefits.

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Anke Schmid, Edmund Fröhlich

In der dritten Ausgabe des elektronischen Newsletters „DEGAM aktuell“, der im Mai dieses Jahres versandt worden ist, wurden die Empfänger gebeten, einen kurzen Online-Fragebogen auszufüllen. Zielsetzung war es, einen Einblick in die Ansichten der Mitglieder zu verschiedenen Themen zu erhalten, um vor diesem Hintergrund die Arbeit der DEGAM weiter zu verbessern und verstärkt an den Bedürfnissen der Mitglieder auszurichten.

An der Befragung haben 255 Personen teilgenommen. Die Struktur der Stichprobe entspricht in Bezug auf Alters- und Geschlechtsverteilung der Gesamtheit der DEGAM-Mitglieder, von denen zwei Drittel männlich und der überwiegende Teil zwischen 30 und 50 Jahren alt ist. 77 Prozent der Befragten sind Fachärzte für Allgemeinmedizin, weitere 16 Prozent sind Ärzte in Weiterbildung.

Persönliche Empfehlungen sowie Werbemaßnahmen sind die Hauptauslöser für eine DEGAM-Mitgliedschaft. Ein Großteil der Befragten ist aufgrund von persönlichen Begegnungen auf die DEGAM aufmerksam geworden. Neben Freunden, Bekannten und Arbeitskollegen wurden vor allem auch Multiplikatoren aus dem allgemeinmedizinischen Umfeld erwähnt wie Weiterbilder, Lehrärzte oder Mitarbeiter der Institute/Lehrbereiche für Allgemeinmedizin.

Die Grundausrichtung der DEGAM als kritische und finanziell unabhängige Interessenvertretung der Allgemeinmedizin wird durchweg als richtig und wichtig erachtet. Persönliche Vorteile einer Mitgliedschaft sehen die Mitglieder vor allem in den spezifischen Leitlinien für die hausärztliche Tätigkeit, den Benefits sowie im wissenschaftlichen/fachlichen Austausch. Dazu passend ist für die Befragten ein Engagement der DEGAM in den Bereichen „inhaltliche Orientierung für häufige Erkrankungen“ sowie ein „breites Spektrum an Fortbildungsangeboten“ sehr wichtig. Des Weiteren wird die Nachwuchsförderung – angefangen bei der Stärkung und dem Ausbau der universitären Allgemeinmedizin bis hin zur gezielten Förderung und Weiterbildung der jungen Mediziner – als ein weiteres zentrales Thema gesehen.

Die persönlichen Wünsche an die DEGAM wurden offen abgefragt. Aus den Antworten lässt sich eine große Zustimmung zu dem bisherigen Kurs der DEGAM erkennen. „Weiter so“ war eine häufige Antwort. Auch hier wird die Unabhängigkeit von der Pharmaindustrie gelobt und der Wunsch nach guten (pharmaneutralen) Fort- und Weiterbildungsangeboten geäußert. Die Stärkung des Ansehens der Hausärzte sowie die Vermittlung ihrer Bedeutung als Grundversorger im Rahmen einer wohnortnahen Betreuung wird als wichtige Aufgabe der DEGAM erachtet. Positive Erwähnung finden darüber hinaus die DEGAM-Benefits, die als „hervorragend“, „kritisch“ sowie „sehr schnell“ und „übersichtlich“ beschrieben werden. Vereinzelte kritische Anmerkungen thematisieren eine „Wissenschaftslastigkeit der DEGAM“. Wenige Stimmen äußern den Wunsch nach einer „leichter verdaulichen“ ZFA mit mehr Praxisorientierung.

Mitgliederentwicklung

Als eine Folge der Etablierung professioneller Strukturen und verstärkter Werbemaßnahmen konnte die DEGAM in den letzten zwei Jahren einen deutlichen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Allein im Jahr 2010 traten mehr als 750 neue Mitglieder ein. Insgesamt hat sich die Mitgliederzahl in den letzten sieben Jahren fast verdreifacht. Der Mitgliederzuwachs ist jedoch kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung, um die von den Mitgliedern so geschätzte Unabhängigkeit auch wirtschaftlich zu untermauern.

Dr. med. Isabelle Otterbach, Anke Schmid, Edmund Fröhlich

Korrespondenzadresse

DEGAM-Bundesgeschäftsstelle

Haus 10 C / 1. Stock, Goethe-Universität

Theodor-Stern-Kai 7, 60590 Frankfurt

Tel.: 069 65007245

E-Mail: geschaeftsstelle@degam.de

Abbildungen:

Abbildung 1 Bedeutende Faktoren für die DEGAM-Mitgliedschaft.

Abbildung 2 Entwicklung der DEGAM-Mitgliederzahl 2004–2011.


(Stand: 14.09.2011)

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