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Sektionsbericht Fortbildung 2011

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Günther Egidi

Obwohl die DEGAM-Sektion Fortbildung nach ihrer Abspaltung von der Sektion Weiterbildung im Jahr 2007 noch jung ist, ist sie mit 141 Mitgliedern nicht klein. Hierbei ist aber zu berücksichtigen, dass bei den gegenseitigen Mitglieder-Werbe-Kampagnen des Hausärzteverbandes und der DEGAM, viele Neumitglieder Interesse an einer Sektion geäußert haben, ohne unbedingt darin aktiv zu sein.

So musste die Sektion auch ein Arbeitstreffen zwischen den DEGAM-Kongressen wegen mangelnder Beteiligung absagen.

Beim DEGAM-Kongress 2010 in Dresden führten wir einen hervorragend besuchten Workshop zu Formaten hausärztlicher Fortbildung durch.

Vorgestellt wurden die Tage der Allgemeinmedizin mit ihrem „Ur-Modell“ Heidelberg, die Hausärztliche Fortbildung Hamburg (HFH), die Akademie für hausärztliche Fortbildung Bremen, die Practica Bad Orb als größte deutsche Seminarfortbildung für Hausarzt-Praxen, das Institut für hausärztliche Fortbildung des deutschen Hausärzteverbandes sowie die Initiative für Online-Lernen ELA (E-learning in der Allgemeinmedizin).

Der Heidelberger Tag der Allgemeinmedizin und die HFH hatten sich bereits in Artikeln in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin vorgestellt, eine Veröffentlichung der Aktivitäten der Akademie für hausärztliche Fortbildung Bremen wird im Herbst in der ZFA erfolgen.

Tage der Allgemeinmedizin gibt es mittlerweile in 16 Städten. Seit dem letzten Sektionsbericht sind Veranstaltungen in Dresden, Düsseldorf, Jena und Regensburg dazu gekommen. Einen Überblick über die Tage der Allgemeinmedizin gibt es unter

www.degam.de/index.php? id=386

Von Mitgliedern der Sektion wurden im zurückliegenden Jahr drei Projekte im Fortbildungs-Bereich erarbeitet:

  • Ein Curriculum, sowohl für die die Verbund-Weiterbildung begleitende Fortbildung, als auch generell für die hausärztliche Fortbildung wurde erarbeitet und in der Zeitschrift für Allgemeinmedizin publiziert:
  • Ein Manual für die Durchführung von Hausärztetagen auch an Orten ohne universitäre Anbindung, also beispielsweise ohne kostenlose Räume an Universitäten und ohne universitäre Mitarbeiter, die ohne Honorar unterrichten, wurde als mögliche Blaupause für in der Fortbildung aktive Hausärzte entwickelt:

Mit dem Institut für hausärztliche Fortbildung (IhF) wurde die freundschaftlich-kritische Zusammenarbeit fortgesetzt. Mitglieder der DEGAM-Sektion Fortbildung nahmen an der Sitzung des IhF-Beirates teil.

Für den DEGAM-Kongress in Salzburg plant die Fortbildungs-Sektion zweierlei:

  • die Erarbeitung eines Leitfadens für Praxis-Hospitationen während der Sektions-Sitzung am 22.9.2011 von 16 bis 17:30 Uhr
  • einen Workshop zur Rezertifizierung von Hausärzten mit Berichten aus Kanada, Großbritannien und den Vereinigten Staaten als ersten Schritt in Richtung Ersatz des von der DEGAM kritisierten rein quantitativ orientierten CME-Fortbildungs-Systems hin zu einem Fortbildungswesen, das weitgehend sanktionsfrei durch ein periodisches Feedback-Verfahren die Qualität der hausärztlichen Versorgung erhöhen kann.

Im Text wurde der Einfachheit halber die männliche Form benutzt. Gemeint sind immer Frauen und Männer.

Korrespondenzadresse

Dr. med. Günther Egidi

Arzt für Allgemeinmedizin

Huchtinger Heerstr. 41

28259 Bremen

Tel.: 0421 5797675

E-Mail: familie-egidi@nord-com.net


(Stand: 14.09.2011)

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