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Sektionsbericht Forschung 2013

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Antonius Schneider

Der DEGAM-Jahreskongress konnte mit fast 450 Teilnehmern, darunter ca. 50 Medizinstudierende, einen erneuten Besucherrekord verzeichnen. In über 150 Workshops und Vorträgen wurde das Kongressthema „die Zukunft der hausärztlichen Versorgung auf dem Land“ und viele weitere Themen bearbeitet. Die mediale Resonanz auf den Kongress war beeindruckend positiv. Wir sehen nun mit Spannung dem Kongress in München entgegen, der sicherlich wiederum eine Steigerung darstellen wird.

Das DFG-Netzwerk „Klinische Studien in der Allgemeinmedizin“ trifft sich weiterhin zweimal im Jahr, um Strategien und Werkzeuge zu entwickeln, mit dem Ziel, die Umsetzung von klinischen Studien im hausärztlichen Setting zu fördern bzw. zu erleichtern. Die Förderung des Netzwerks ist bis 2014 zugesagt.

Module des internationalen Forschungskurses der DEGAM und der Universitäten Maastricht und Antwerpen fanden in Maastricht, Antwerpen und Marburg statt.

Im Rahmen der Ausschreibung des BMBF „Versorgungstudien“ wurden 2010 über 287 Anträge eingereicht, von den 35 bewilligten Projekten kommen sieben vorrangig aus der Allgemeinmedizin. Die bewilligten Projekte dieser ersten Förderphase haben nun alle begonnen (http://www.gesundheitsforschung- bmbf.de/de/4501.php).

In der zweiten Förderphase wurden 2012 233 Anträge eingereicht, von denen mittlerweile 32 Projekte zur Förderung ausgewählt wurden. Der Anteil der Projekte aus der Allgemeinmedizin ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt, es bleibt also abzuwarten, wie wir uns als Fach diesmal positionieren konnten. Dennoch muss uns – bei aller Freude über das BMBF-Programm – eine offenbar dauerhafte Förderquote von nur knapp über 10 % nachdenklich stimmen. Bei einer derart stark kompetitiven Auswahl müssen zwangsläufig zahlreiche exzellente Projekte unberücksichtigt bleiben. Wir müssen uns also in Zukunft mit Nachdruck dafür einsetzten, dass für die Versorgungsforschung insgesamt ein deutlich größeres Fördervolumen bereitgestellt wird.

Korrespondenzadresse

Prof. Dr. med. Attila Altiner

Institut für Allgemeinmedizin

Universität Rostock

Postfach 10 08 88, 18055 Rostock

E-Mail: altiner@med.uni-rostock.de


(Stand: 11.09.2013)

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