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Sektionsbericht Versorgungsaufgaben 2014

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Tobias Freund

Die Sektion Versorgungsaufgaben traf sich im vergangenen Jahr auf dem Kongress der DEGAM 2013 in München und hat mehrfach per Skype konferiert

AG Diabetes

Erstellung und Publikation einer DEGAM-Anwenderversion der NVL Diabetes mellitus Typ II – Therapie sowie ein Themenheft im „Diabetologen“ zur Positionierung hausärztlicher Betreuung und Erläuterung der DEGAM-Positionen und typisch hausärztlicher Vorgehensweise.

Schulungsprogramme für MFA werden entwickelt und auf dem DEGAM-Kongress bzw. der PRACTICA in Workshops bearbeitet; viele gute Reaktionen auf den Newsletter sind erfolgt.

AG Pflege

Buchprojekt zu Hausarzt und Pflege kurz vor der Fertigstellung, eine Präsentation des Buches auf dem DEGAM-Kongress 2014 in Hamburg ist geplant.

Ein curricular gefasstes evidenzbasiertes Fortbildungsprogramm und eLearning-Angebot für Pflegefachkräfte wurde entwickelt und bereits ein Prototyp einer Schulungs-App (Android, iPad und Webversion) zur Insulintherapie fertiggestellt.

AG Pädiatrie

Eine Zusammenarbeit mit dem HÄV zum Thema Transition und Neuauflage AG Pädiatrie ist geplant.

AG Psychosomatik

Ein Positionspapier zur zukünftigen psychosomatischen/psychotherapeutischen Versorgung wird erarbeitet.

Im HAMLET-Projekt wird die Fragestellung bearbeitet, in welcher Weise sich Hausärzte im Rahmen ihrer hausärztlichen Arbeit mit Fragen der Beziehungsmedizin beschäftigen und Patienten bei der Bewältigung krankheitsbezogener Lebensprobleme zur Seite stehen.

Übergreifende Projekte

Stellungnahme zu DMP-Evaluation

Die Stellungnahme zu DMP-Evaluation wurde intern mit der Sektion Fortbildung abgestimmt und beim G-BA eingereicht. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass die DMP

  • vereinfacht, vereinheitlicht und entbürokratisiert werden müssen
  • auf Aufwand/Kosten/Nutzen untersucht werden sollten
  • vor Einführung neuer DMP diese in Studien evaluiert werden sollten
  • weniger dringend sind als unbürokratische Case-Management-Module insbesondere zu Multimorbidität.

Erprobung von Case-Management

Studie PracMan ( 100 Praxen, 2000 schwer kranke Patienten) mit Case-Management/strukturiertem Assessment/eigener Doku-Software und sechswöchentlichen Kontakten mit Verah. Das System soll über die HzV in die Regelversorgung kommen; auch andere Ansätze sind denkbar.

Infoblatt zur Bedeutung der Primärversorgung

Analog zu einer US-amerikanischen Kampagne werden derzeit Informationen zusammengestellt, die allgemeinverständlich und mit Literaturbelegen die Prinzipien und Vorteile einer hausärztlichen Primärversorgung darstellen. Geplant ist eine Veröffentlichung als Broschüre und im Internet.

Weitere derzeit laufende Projekte in Kürze

  • Verbesserung des Informations- und Erfahrungsaustauschs hausärztlicher Großpraxen durch Workshops zum DEGAM-Kongress und PRACTICA 2014
  • Liste der TOP 10 in Bürokratie/Fehlversorgung
  • Studie zur Erfassung der hausärztlichen Arbeitsweise (Multitasking)
  • Vorbereitung einer DEGAM-Resolution zur gesetzlich garantierten Basisversorgung (Modell Schweiz)
  • DEGAM-Positionspapier zur neuen GOÄ
  • Bewertungstabelle eHealth

Korrespondenzadresse

Dr. med. Uwe Popert

Goethestraße 70

34119 Kassel

uwe.popert@t-online.de


(Stand: 13.05.2015)

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