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Hertle D, Stock S. Wie zufrieden sind Ärztinnen und Ärzte der Primarversorgung und wie sehen sie ihr Gesundheitswesen? Ein internationaler Vergleich. Z Allg Med 2015; 91: 269–274

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Leserbrief von Dr. Armin Mainz

Vielen Dank für den interessanten Artikel. Augenfällig ist ein Widerspruch bei den Ergebnissen: Können Sie erklären, warum über die Hälfte der befragten niederländischen Kollegen – etwas mehr als in Deutschland – trotz einer hohen Zufriedenheit mit ihrem Gesundheitssystem der Meinung ist, dass der Versorgungsumfang ihrer Patienten „zu viel“ sei?

Korrespondenzadresse

Dr. med. Armin Mainz

Hausarzt

Am Berndorfer Tor 5, 34497 Korbach

dialog@praxis-korbach.de

Antwort von Dr. Dagmar Hertle

Vielen Dank für Ihre interessante Anmerkung. Die Befragung lässt leider keine Rückschlüsse über die den Antworten zugrunde liegende Motivation zu. Die Antwort auf die Frage, warum die niederländischen Ärztinnen und Ärzte eine Überversorgung ihrer Patienten sehen, aber dennoch mit ihrem Gesundheitssystem zufrieden sind, muss daher spekulativ bleiben. Möglicherweise wird in den Niederlanden das „Zuviel“ im Versorgungsumfang nicht in derselben Weise als Qualitätsdefizit wahrgenommen wie in Deutschland. Darüber hinaus dürfte die Zufriedenheit noch von weiteren Faktoren beeinflusst werden, die den Ausschlag für die Bewertung gegeben haben und den Versorgungsumfang als Kriterium in den Hintergrund haben treten lassen.

Korrespondenzadresse

Dr. med. Dagmar Hertle

BQS Institut für Qualität & Patientensicherheit

Kanzlerstraße 4, 40472 Düsseldorf

Tel. 0211 280729-0

d.hertle@bqs-institut.de


(Stand: 05.10.2015)

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